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HOLLENSTEIN/YBBS. Seit dem Hochwasserereignis und Murenabgang im Vorjahr, betroffen davon auch die Landestraße L6180, und weiteren Abgängen dieses Jahres am Gallenzer Kogel in Dornleiten/Großhollenstein beschäftigt die „Mure Gallenzer Kogel“ die Experten.  

An einer nachhaltiger Lösung wird gearbeitet. Foto: NÖ Straßendienst
An einer nachhaltiger Lösung wird gearbeitet. Foto: NÖ Straßendienst
Auf Basis von geologischen Kartierungen und Vermessungen liegt jetzt aktuell ein Gutachten des  geologischen Dienstes der Universität für Bodenkultur sowie der Wildbach- und Lawinenverbauung vor.  Es besagt, dass bei stärkeren Niederschlägen nach wie vor eine latente Gefahr weiterer Murenabgänge, die auch wieder die Landesstraße L6180 betreffen könnten, besteht.  Aus diesem Grund wurden vergangene Woche von der BH  Amstetten, der Gemeinde Hollenstein, dem NÖ Straßendienst  und der  Wildbach- und Lawinenverbauung zum Schutz der Verkehrsteilnehmer diverse Maßnahmen und die sukzessive Einrichtung eines Warnsystems vereinbart. Laufende Kontrollen und Sperren, wenn erforderlich Als Sofortmaßnahmen wird von Bediensteten der Gemeinde der unmittelbar rutschgefährdete Bereich laufend kontrolliert und seitens des Straßendienstes zur Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer eine  Warntafel an der Landesstraße angebracht. Darüber hinaus wird die unmittelbar in der Nähe befindliche Niederschlagsmessstation des Hydrographischen Dienstes zur Beurteilung der Vermurungsgefahr herangezogen und eine entsprechende Alarmierungsroutine eingerichtet. Bei größeren Niederschlägen  kann es daher auch zu vorbeugenden Sperren der L6180 kommen. Für diese Sicherheitsmaßnahmen  wird um Verständnis vonseiten der Bevölkerung ersucht. Im Hintergrund wird natürlich weiter an nachhaltigen Lösungen zur Verbesserung der Situation und Möglichkeiten der Sanierung der Mure gearbeitet.

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