Mann von gefälltem Baum begraben
RÖHRAWIESEN. Zu einem gefährlichen Forstunfall kam es am Donnerstag, dem 7. Jänner. Bei Arbeiten im Wald von Franz H. in Röhrawiesen wurde ein 23-jähriger Helfer von einem Baum regelrecht begraben.
Im Zuge der Arbeiten wurde eine massive Eiche gefällt, welche vom Grundstück über den daneben liegenden Bach lag.
Der Verunfallte befand sich im Bereich der Wipfeläste und begann diese mit der Motorsäge abzuschneiden. Der Baum war etwa oberhalb der Stammmitte gegabelt. Durch die Wucht des Falls drangen einige Äste einer Gabel tief ins Erdreich und hielten den Baum. Daraufhin begann der Waldarbeiter Äste abzusägen, wodurch der Baum den Halt verlor und drehte sich um 180 Grad in Richtung des Arbeiters. Hierbei wurde der junge Mann von einigen Ästen zu Boden geschleudert und kam unter den Ästen zum Liegen.
Sowohl der Vater des Opfers, als auch der Besitzer des Grundes befanden sich zwar in unmittelbarer Nähe, manipulierten aber nicht am Baum.
Sofort eilten sie dem Mann zu Hilfe, zerteilten mit den Motorsägen die Äste, welche im Bereich des Beckens auf den Verunglückten drückten. Die Rettungskräfte wurden verständigt.
Der Verletzte war bei Bewusstsein und wurde beim Eintreffen bereits von den Sanitätern des RTW Ziersdorf versorgt. Nach der Erstversorgung wurde der Patient in das Landesklinikum Horn gebracht.
Aufgrund kompletter Forstschutzausrüstung (Forststiefeln, Schnittschutzhose/Jacke und Helm) erlitt der Mann lediglich eine Beckenringfraktur.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden