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BEZIRK HORN. Am 21. und 22. Mai 2016 fand in Niederösterreich erstmals der „Museumsfrühling Niederösterreich“ anlässlich des Internationalen Museumstags statt. 125 Museen in allen Vierteln des Landes boten abwechslungsreiche Programme für die Besucher. Insgesamt konnten 17.600 Besuche verzeichnet werden.

Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit Dr. Edgar Niemeczek, Holdinggeschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich, und Mag. Ulrike Vitovec, Geschäftsführerin des Museumsmanagements Niederösterreich. Foto: NLK Johann Pfeiffer

Der Museumsfrühling Niederösterreich wird vom Museumsmanagement Niederösterreich in Abstimmung mit der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich und der Kultur.Region.Niederösterreich organisiert. Heuer beteiligten sich 125 niederösterreichische Museen – von Heimat-, Stadt- und Stiftsmuseen bis zu großen Ausstellungshäusern – mit abwechslungsreichen Programmen zum Thema „Museen und Kulturlandschaften“: Sonderführungen, Blicke hinter die Kulissen, Workshops für alle Altersgruppen, Lesungen, Buchpräsentationen sowie geführte Wanderungen in die umgebenden Kulturlandschaften – und das bei großteils ermäßigten Eintritten. Trotz des heißen Sommerwetters und des Wahlsonntags fanden 17.600 Besucher den Weg in die Museen.

Die zahlreichen positiven Rückmeldungen sowohl vonseiten der Besucher als auch der teilnehmenden Museen sind Motivation für die kommenden Jahre. 

Der Museumsfrühling Niederösterreich findet ab heuer jährlich statt: das nächste Mal am 20. und 21. Mai 2017.

Am Museumsfrühlings-Wochenende eröffnete Landesrätin Mag. Barbara Schwarz in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll das neue Schaudepot im Stadtmuseum Korneuburg. Dr. Edgar Niemeczek, Geschäftsführer Kultur.Region.Niederösterreich und Mag. Ulrike Vitovec, Geschäftsführerin Museumsmanagement Niederösterreich freuten sich mit Mag. Melanie Lopin, Projektabwicklung Schaudepot für die Stadtgemeinde Korneuburg, und vielen weiteren Besuchern über die gelungene Umsetzung das Pilotprojekts des Landes NÖ „Schätze ins Schaufenster“, dessen Ziel die zeitgemäße Deponierung, Archivierung und Sammlung von Kulturgütern ist. 

Beispiele von Veranstaltungen am Museumsfrühlings-Wochenende:  Am Museumsfrühlings-Wochenende eröffnete Landesrätin Mag. Barbara Schwarz in Vertretung von  Landeshauptmann  Dr.  Erwin  Pröll  das  neue  Schaudepot  im  Stadtmuseum  Korneuburg. Dr. Edgar Niemeczek, Geschäftsführer Kultur.Region.Niederösterreich und Mag. Ulrike Vitovec, Geschäftsführerin Museumsmanagement Niederösterreich freuten sich mit Mag. Melanie Lopin, Projektabwicklung Schaudepot für die Stadtgemeinde Korneuburg, und vielen weiteren Besuchern über die gelungene Umsetzung das Pilotprojekts des Landes NÖ „Schätze ins Schaufenster“, dessen Ziel die zeitgemäße Deponierung, Archivierung und Sammlung von Kulturgütern ist.    

Besucher  im  Wilhelmsburger  Geschirr-Museum  konnten  Studierenden  der  New  Design University  St.  Pölten  in  der  Schauproduktion  über  die  Schulter  schauen,  eine  gemeinsam entstandene Ausstellung besichtigen und selbst Tassen und Teller bemalen.  

In  Ybbs  an  der  Donau  luden  das  Stadtmuseum  und  der  Kulturverein  Migranten  und Asylwerber zu einer Führung durch das Stadtmuseum und das Historische Archiv sowie zu einer Stadtführung  durch  die  historische  Altstadt  ein.  Über  100  Personen  aus  sieben  Nationalitäten nahmen an der Führung teil und konnten, mithilfe von Übersetzern, etwas über die Geschichte der neuen Heimat erfahren.  

Im Museumsdorf Niedersulz wurde am Sonntag eine neue Auswahl an Möbeln in der Ausstellung „Bemalte  Bauernkästen“  präsentiert  und  mit  dem  Imkerverein  Niedersulz  zum  Tag  des  offenen Bienenstocks geladen. Weiters konnten die Besucher in den „Belebten Häusern und Werkstätten“ Wissenswertes  und  Interessantes  zum  Alltagsleben  eines  Weinviertler  Dorfes  von  anno  dazumal erfahren.  

Bei Gratisführungen im Museum Ostarrichi: Entdecke ÖSTERREICH in Neuhofen an der Ybbs wurde Besuchern die Geschichte Österreichs nähergebracht. Kinder schlüpften in die Rolle eines Kaisers, bastelten Kronen und drückten ihrer eigenen Ostarrichi-Urkunde das Siegel auf.   

In  den  letzten  drei  Jahren  wurde  im  Freizeitmuseum  Langau  bei  Geras  ein  Diorama  des ehemaligen Braunkohle-Bergwerks Langau zur Zeit seiner Hochblüte in den 1950er Jahren gebaut. Am Museumsfrühlings-Wochenende wurde das Bergwerksdiorama Langau feierlich eröffnet.   

Nach  der  Wallfahrermesse  am  Sonntag  Vormittag  wurden  in  der  Heimatstube  Reingers Führungen  zur  Geschichte  des  Grenzraums  im  20.  Jahrhundert  sowie  geführte  Fahrten  in  die verschwundenen  Dörfer  Südböhmens  angeboten.  Am  Kirchenplatz  konnten  Besucher  alte Handwerksgeräte ausprobieren.   

Im Nonseum Herrnbaumgarten gab es „haarsträubend unnütze Erfindungen“ zu bewundern, es wurde zu Lachyoga, Face Painting und Live-Musik geladen und der wundersame Clown Herrn Glück sorgte zusätzlich für gute Stimmung.

Weitere  am  Museumsfrühling  teilnehmende  Institutionen:  Stadtmuseen  in  Klosterneuburg,  St. Pölten,  Traiskirchen  und  Wiener  Neustadt,  das  Landesmuseum  Niederösterreich,  die  Kunsthalle Krems,  das  Karikaturmuseum,  Römerstadt  Carnuntum,  Amethyst  Welt  Maissau,  die  Stifte  in Altenburg,  Klosterneuburg  und  Zwettl,  Museum  Schatzkammer  Sonntagberg  sowie  zahlreiche Heimat- und Regionalmuseen in allen Vierteln Niederösterreichs. 


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