HORN. Die neue Ausgabe des „Horner Kalenders 2017“ ist jetzt erschienen. Es ist ein Kalender, der auch 10 historische Beiträge zur Geschichte der Stadt Horns, aber auch von Maria Dreieichen, Breiteneich und Rosenburg umfasst. Zusammengestellt wurden die Beiträge von Dr. Erich Rabl.

Der Kalender ist reich illustriert und umfasst 130 Seiten, er ist im Papierfachgeschäft Berger und in den Buchhandlungen zum Preis von 3,50 Euro erhältlich.
Mag. Bernhard Purin, Direktor des Jüdischen Museums in München (mit Zweitwohnsitz in Rosenburg), bringt aus dem Dreieichener Mirakelbuch von 1770 Beispiele von Heilungen und Gebetserhörungen.
Dr. Gerhard Tribl, Historiker aus Schrattenthal und Spezialist für die Horner Stadtgeschichte des 18. Jahrhunderts, erläutert das Warenangebot des reichen Horner Handelsmannes Joseph Franz Paul Rizzoly.
Prof. Hermann Maurer stellt ein bisher unbekanntes Aquarell des Annamarterls vor, das Karlheinz Hulka im Horner Kalender 2014 ausführlich beschrieben hat.
Ing. Karlheinz Hulka, ein Horner Heimatforscher, hat die Geschichte der Ortsgruppe Horn des 21er Schützen und Landsturmbundes erarbeitet. Die meisten Horner, die im Ersten Weltkrieg einrücken mussten, leisteten ihren Wehrdienst im Landwehrinfanterieregiment 21. Dr. Rudolf Malli, ein in Eggenburg wohnender Historiker, beschreibt den Bau des Piaristensteges 1937 und nennt den Steg ein „Beispiel großartiger österreichischer Ingenieurskunst“.
Univ.-Prof. Dr. Hanns Haas aus Rosenburg schildert aufgrund zahlreicher Befragungen von Zeitzeugen sehr anschaulich das Kriegsende 1945 in Rosenburg sowie unter dem Stichwort „befreit und besetzt“ die unmittelbare Nachkriegszeit.
Dr. Erich Rabl, der Leiter des Stadtarchivs Horn, veröffentlicht einen Zustandsbericht über das Volksschulgebäude in Breiteneich, den der Schulleiter Franz Rössl im Juni 1945 verfasst hat.
Die Erinnerungen seines Vaters an das Jahr 1946, als Karl Hulka von Norddeutschland aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte, edierte Ing. Karlheinz Hulka.
Der frühere Direktor der Horner Hauptschule, OSR Roland Gatterwe blickt auf seine Zeit als Schüler des Gymnasiums und auf seine Zeit als Direktor zurück.
Ausgehend vom Stephansheim beschreibt Mag. Agnes Wagner, Lehrerin an der HLW Horn, die Anfänge der Altenpflege, den Pflegenotstand und die Gründung der Fachschule für Altendienste und Pflegehilfe 1992 in Horn.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden