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BEZIRK HORN/RAABS/THAYA. Erholt und mit unzähligen wunderbaren Erinnerungen im Gepäck kehrten die Teilnehmer der Aktion „Ferien ohne Handicap“ zurück. Wie Tips bereits berichtete (April-Magazin) plante der gemeinnützige Verein auch heuer wieder eine Urlaubswoche für Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen.

Ein gemeinsames Gruppenfoto der Urlauber samt Betreuer
  1 / 5   Ein gemeinsames Gruppenfoto der Urlauber samt Betreuer

Bereits zum dritten Mal bot der engagierte Verein Kindern und Jugendlichen mit schwer-mehrfacher Behinderung die Möglichkeit, Spiel-, Erholungs- und Freizeitaktivitäten abseits ihres Alltags und ihrer gewohnten Umgebung zu erleben. Ermöglicht wurde dies auch heuer wieder durch Beiträge der Eltern, Mitgliedschaften, Spenden und Sponsoren, welche die Aufwendungen für Essen, Quartier und 24-Stunden-Betreuung unterstützten.

Ein „Job“ der Verständnis und Herz erfordert

Tatkräftig unterstützt wurde das Team auch von zwei Helfern aus dem Bezirk Horn. Annemarie Hofbauer (aus Winkl) und Sabrina Hauer (aus Mödring) verhalfen mit ihrem Engagement nicht nur den jungen Urlaubern, sondern auch deren Angehörigen zu einer entspannten Aus-Zeit.

Für die sieben Jugendlichen, die dieses Jahr beim Camp teilnahmen, standen spannende und außergewöhnliche Dinge am Programm. So versammelten sich die Teenies zum gemeinsamen Musizieren beim Trommel-Workshop, produzierten selber Seife und entspannten bei tollen Riech- und Geschmackserlebnissen bei einem Kräuterworkshop. Auch eine Wanderung mit Lamas und der Besuch von Therapiehunden sowie ein entspannter Tag im Vitalbad standen auf der Liste. An einem Nachmittag verzauberte der Magier „Magicvalentino“ die staunenden Jugendlichen mit seinen Kunststücken.

Am letzten Tag der Campwoche wurden dann die Eltern, die ihre Kinder eine Woche lang dem professionellen Betreuerteam anvertraut hatten, freudig begrüßt und in die Arme geschlossen.

Mit einem großen Fest für Kinder, Betreuer, Angehörige und Sponsoren fand die erlebnisreiche Feriencampwoche ihren würdigen Abschluss.

Birgit Stoifl, Leiterin des Feriencamps und Andi, der bereits zum dritten Mal an dem Feriencamp teilnahm, führten gemeinsam durch den Nachmittag, stellten die anderen Teilnehmer vor und erzählten von den Aktivitäten dieser traumhaften Woche.

Kein Platz für Langeweile

Auf die abschließende Frage von Birgit Stoifl, was denn das Feriencamp von „Ferien ohne Handicap“ so besonders macht, antwortete Andi, dass es vor allem die „eins zu eins“-Betreuung ausmacht, die in Österreich einzigartig ist. Dabei wird jedem Teilnehmer ein eigener Betreuer zur Seite gestellt. Somit ist es möglich, ganz speziell und individuell auf jeden einzelnen Jugendlichen einzugehen.

Resümierend schloss Andi: „Wir hatten so viel Spaß. Die Urlaube mit der Mama sind halt schon ein bisserl fad.“

Infos und Kontakt zum Verein

www.ferienohnehandicap.at


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