ARBÖ: Bereits 2016 wären 85 Prozent der Pannen vermeidbar gewesen
BEZIRK HORN. Wenn die Temperatur unter Null sinkt, sind die ARBÖ-Pannenfahrer unentwegt unterwegs. Die Silvesternacht bescherte uns die ersten deftigen Minusgrade, und so manches Fahrzeug streikte beim Versuch, es in Betrieb zu nehmen. Beim ARBÖ Niederösterreich wurden in der ersten Jännerwoche des Jahres 2016 auf 1000 Pannen rund 850 Starthilfen gegeben.

Die durchschnittliche Wartezeit lag bei 30 Minuten. „Bei Minusgraden passiert es häufig, dass in die Jahre gekommenen Batterien ihren Geist aufgeben. Das ist unvermeidlich. Dies hätte man bereits in vielen Fällen bei einem kostenlosen Batteriecheck vor der frostigen Zeit abklären können“, so ARBÖ-Landesgeschäftsführer Franz Pfeiffer. Beim Autofahrerklub ARBÖ kann man jederzeit die Batterie im Fahrzeug überprüfen lassen und gegebenenfalls gegen eine neue austauschen. Somit kann die Pannenanfälligkeit um einiges reduziert werden.
Neben den zahlreichen Starthilfen wurden die Pannenfahrer zu eingefrorenen Handbremsseilen, Türschlössern, Scheibenwischanlagen und einigen Bergungen nach Unfällen gerufen.
Der ARBÖ-Expertentipp:
Tragen Sie in den Wintermonaten einen Türschloss-Enteiser bei sich. Im Auto hilft er Ihnen bei solchen Situationen recht wenig. Vergessen Sie auf keinen Fall einen Scheibenreiniger mit Frostschutz in die Scheibenwaschanlage zu füllen und schmieren Sie die Türdichtungen Ihres Fahrzeuges mit einem Gummipflegestift ein.
ARBÖ Prüfzentrum Horn
Pragerstraße 73
3580 Horn
050 / 123 - 2310 zum Ortstarif
Fax: 050 / 123 - 2310 - 4


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