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Chris Lohner zu Besuch am Rodingersdorfer Christbaumhof

Olivia Lentschig, 23.12.2016 08:30

RODINGERSDORF. Ein besonderes Anliegen führte die Schauspielerin und Moderatorin Chris Lohner auf den Christbaumhof von Franz Raith. Gemeinsam mit dem Obmann der ARGE Niederösterreich Christbaumbauern und Sprecher der österreichischen Christbaumbauern eröffnete die Prominente die Saison für heimische Christbäume.

Bei der Saison-Eröffnung für Christbäume aus Niederösterreich: Franz Raith übergibt Chris Lohner eine Spende (Summe blieb geheim) für „Licht für die Welt“. Foto: ARGE NÖ Christbaumbauern/Nagl

Damit werden wieder 2,35 Millionen Christbäume aus Österreich – eine Million davon aus Niederösterreich – Kinderaugen zum Leuchten bringen. Um dieses Strahlen auch in Afrika wieder zu erreichen, übergab Raith eine großzügige Spende an Lohner, die in ihrer Funktion als Botschafterin für die Hilfsorganisation „Licht für die Welt“ angereist war.

90 Prozent aus heimischer Produktion

Wer Wert auf einen frischen Baum und Umweltschutz durch kurze Transportwege legt, sollte auf das Gütesiegel der Bauern achten. Auch heuer werden in Österreichs Wohnzimmern wieder 2,6 Millionen Christbäume erstrahlen. 90 Prozent davon, das sind 2,35 Millionen, kommen aus heimischer Produktion. Niederösterreichs Bauern liefern mit einer Million die meisten Weihnachtsbäume und sind auch die Hauptversorger der Bundeshauptstadt Wien. Die Transportwege werden so kurz gehalten. Franz Raith: „Mit den kurzen Transportwegen von durchschnittlich 40 Kilometern vom Feld bis zum Verkaufsstand sind Christbäume aus Österreich ein echter Beitrag zum Umweltschutz. Die Bäume sind dadurch immer frisch und behalten ihre Nadeln lange.“

Im Gegenzug dazu legt ein Importbaum bis zu 1000 Kilometer zurück, bis er in unseren Wohnzimmern steht.

Kinderaugen sollen auch in Afrika strahlen

„Wenn ich das Strahlen in den Augen meiner Kunden sehe, wenn sie ihren Traum-Baum gefunden haben, dann weiß ich, dass ich meine Arbeit gut gemacht habe“, erzählt Raith. „Mir tut“s im Herzen weh, wenn ich daran denke, wie viele Menschen in anderen Ländern die Schönheiten der Natur und den Zauber von Weihnachten nicht sehen können.“

Deshalb lud der Obmann die Schauspielerin, Moderatorin, Autorin und Botschafterin der Hilfsorganisation „Licht für die Welt“ Chris Lohner zur Saisoneröffnung ein und übergab ihr eine Spende für „Licht für die Welt“. Die Höhe der Spende wollte Raith für sich behalten.

Lohner begeistert: „Das sind Operationen für 100 Menschen. Das ist ganz großartig. Die Bühne ist Freude, aber anderen zu helfen ist das Leben. Es ist wichtig, nicht nur an sich zu denken, sondern an andere. Wir sind alle Menschen auf einem Globus.“

Der Christbaum ist zwar ein Naturprodukt, doch den wenigsten Konsumenten ist klar, wie viel Handarbeit darin steckt.

Die Garantie durch die Herkunftsschleife

„Erst durch jahrelange und intensive Pflege in den Christbaumkulturen wird aus einem Nadelbaum ein perfekter Christbaum. Wer sicher gehen möchte, Qualität aus Österreich zu kaufen, sollte daher auf die Herkunftsschleife der Bauern achten“, berichtet Raith.

Jedes Bundesland hat seine eigene Schleife, die niederösterreichischen Bauern haben auch ein strenges Kontrollsystem.

Raith weiter: „Missbrauch mit unserer Schleife wird hart bestraft. Pönalen bis 10.000 Euro und der Ausschluss aus unserer Arbeitsgemeinschaft sind die Folge. Jede Schleife ist mit einer fortlaufenden Seriennummer versehen. Daran lässt sich der Baum vom Verkaufsort bis zum Acker zurückverfolgen.“

Bäume mit dem Gütesiegel als Herkunftsgarantie vom Bauern gibt es 200 Mal in Niederösterreich und 140 Mal in Wien.

Pflegetipps für den Baum

+ Christbaum bis zum Weihnachtsfest kühl aufbewahren

+ Das Christbaumnetz (Verpackung) von unten nach oben öffnen

+ Ein wassergefüllter Christbaumständer hält den Baum länger frisch. Pro Tag „trinkt“ ein Christbaum mit zwei Metern Größe etwa vier Liter Wasser.

+ Stammende vor dem Aufstellen frisch beschneiden

+ Je kühler der Standort, desto länger halten die Nadeln


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