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WEITRA. Zu einer Klausur trafen sich die Mitglieder des ÖGB-Regionalvorstandes Waldviertel-Süd im Seminarzentrum, Brauhotel Weitra am 17. und 18 März 2017. Auf der Tagesordnung standen die Themen Arbeitswelt 4.0 und Flexibilisierung der Arbeitszeit.

Adolf Anglmayer, Alois Litschauer, Jürgen Binder, Johann Palkovich, Anton Fally, KR Josef Wiesinger, David Pollak, Doris Hofmann, Engelbert Artner, Sabine Neunteufl, Werner Traxler-Weidenauer, Manfred Popp, Reinhard Poppinger, Andrea Kletzl, Ronald Fellhofer, Gerhard Wachter, Kornelia Ledermüller, Kornelia Liedl, Robert Fischer, KR Reinhard Waldhör, ÖGB-Regionalsekretär Franz Steindl Foto: ÖGB

Die Teilnehmer waren sich einig, dass eine Arbeitswelt der Zukunft nur funktionieren kann, wenn auch die Arbeitnehmer und der ÖGB bei der Gestaltung maßgeblich mitwirken können.

Zum Thema Arbeitszeitflexibilisierung erteilten die Teilnehmer einer gesetzlichen Einführung des 12-Stunden-Tages eine klare Abfuhr. Bei einer Kampagne, die bei dieser Klausur über Facebook gestartet wurde, stellte sich heraus, dass der überwiegende Teil der Facebook-User jetzt schon sehr flexible Arbeitszeitmodelle hat.

Da jetzt schon 53 Millionen an Überstunden jährlich in Österreich nicht bezahlt werden, ist anzunehmen, dass die momentane Position der Arbeitgeber darauf abzielt, Überstundenzuschläge nicht bezahlen zu wollen.

Dass sich der ÖGB-Regionalvorstand Waldviertel-Süd einem solchen Vorhaben der Dienstgeber entschieden entgegen stellt, wurde in Weitra von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Klausur bekräftigt.


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