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BEZIRK HORN. Pater Josef Grünstäudl ist in der Region Horn und darüber hinaus vielen bekannt aufgrund seiner Liebe zur Fotografie. Weit über eine Million Bilder hat der Ordensmann des Stiftes Altenburg bereits gemacht, seit seinem elften Lebensjahr geht der jetzt 67-Jährige seinem Hobby nach. „Die Kamera ist immer dabei“, so Pater Josef.

Pfarrer Grünstäudl hat bereits locker eine Million Fotos gemacht Foto: W. Zarl
Pfarrer Grünstäudl hat bereits locker eine Million Fotos gemacht Foto: W. Zarl

Am liebsten knipst er Aktivitäten und lebensfrohe Menschen seiner drei Pfarren Dietmannsdorf/Wild, Röhrenbach und St. Marein.

„Das Haus war aufgrund der Fotokunst meines Urgroßvaters Treffpunkt für zahlreiche Priester. So habe ich viele kennengelernt und man könnte sagen, dass ich indirekt durch die Fotografie selbst Pfarrer geworden bin“, so Pater Grünstäudl.

Das Fotografieren liege in seinen Genen, so Grünstäudl, schon seine Mutter sei begeisterte Fotografin gewesen, ebenso der Urgroßvater. Dieser habe viele Primizen (erste Messe eines neugeweihten Priesters) oder Aufträge von Geistlichen fotografiert, daher seien damals auch viele Priester in das Haus gekommen, in dem Pater Josef aufwuchs.

Die meisten seiner Bilder stellt er auf die Website www.pfarre-horn.at, die auf großes Interesse stößt und etliche hätten aus den dort ausgestellten Fotoalben schon Fotobücher gestaltet: „Ich möchte den Menschen damit Freude machen und tue es natürlich auch zur Ehre Gottes.“

Schon viele Rückmeldungen habe er dazu erhalten, kürzlich auch aus Südvietnam und aus Persien: „Letzteren hat es zum Beispiel gut gefallen, dass unsere Firmlinge Menschen im Altersheim besuchten.“

Aber auch die Natur hat es dem Altenburger Ordensmann angetan. Er macht viele Radtouren und war früher begeisterter Bergsteiger. „Mit den Detailaufnahmen von Beeren, Blumen oder Tieren will ich die Schönheiten der Schöpfung Gottes darstellen.“Ein Motiv ist ihm besonders in Erinnerung geblieben: Als der legendäre Papst Johannes Paul II. 1981 angeschossen wurde und nach seiner Genesung wieder fröhlich unter den Menschen weilte.


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