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Der Start in diese Woche hat erneut für Eiseskälte gesorgt. „Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt haben zu einem starken Anstieg unserer Einsatzzahlen geführt“, berichtet Peter Kuderna, ÖAMTC-Stützpunktleiter der Dienststelle Horn. „Wie üblich hat sich das besonders am Montag bemerkbar gemacht, wenn viele Autofahrer ihren Wagen erstmals nach dem Wochenende wieder starten wollten.“ Die Folge: 8.405 Einsätze von Pannenhilfe und Abschleppdienst österreichweit. Zum Vergleich: ein Monat vorher, am 26. Jänner 2018 gab es 1.811 Einsätze.
 

Die Gelben Engel der ÖAMTC-Pannenhilfe verzeichneten von 25. Februar bis einschließlich 1. März 2018 österreichweit rund 33.000 Nothilfeleistungen auf der Straße. Symbolfoto: Wodicka

Die Kältewelle begann bereits vor zwei Wochen und hielt mehrere Tage an. Die Zahl der Anrufe von vorigen Montag bis vorigen Donnerstag (40.631) war rund dreimal so hoch wie in einer durchschnittlichen Woche. „Der Großteil unserer Einsätze betrifft Autobatterien, denen bei der Kälte der Saft ausgeht. Aber auch Probleme mit verstopften Kraftstofffiltern bei Dieselfahrzeugen waren ein häufiger Pannengrund“, hält Kuderna fest. Für die nächsten Tage stellt die Wettervorhersage zwar Besserung in Aussicht, dennoch bleibt der ÖAMTC in erhöhter Bereitschaft. Die Mannschaften wurden verstärkt, die Lager gefüllt und auch das Callcenter ist voll besetzt. Wenn es also wieder kälter werden sollte, ist man beim Club gewappnet.

Rekordeinsätze auch in der Region

Von 25. Februar bis inklusive 1. März 2018 rückten die Pannenfahrer allein in Niederösterreich zu 6.175 Einsätzen aus. Rekordtag war Montag, der 26. 2. 2018 mit insgesamt 1.541 Nothilfeleistungen. „Von Sonntag bis Donnerstag rückten die Pannenfahrer im Einzugsgebiet Krems zu 257 Nothilfeleistungen aus und im Raum Horn waren es 82 Einsätze“, berichtet ÖAMTC-Stützpunktleiter Peter Kuderna.

ÖAMTC-Tipps zu Auto und Kälte

  1. Batterien, die älter als fünf Jahre sind, sollte man einem Batteriecheck unterziehen.
  2. Frostschutzmittel nachfüllen: Kühler, Kühlschläuche und im Extremfall der Motor können bei gefrierendem Kühlwasser Schaden nehmen. „Der Kühlerfrostschutz muss bis mindestens minus 25 Grad Celsius geeignet sein, der Frostschutz für die Scheibenwaschanlage bis minus 20 Grad“, sagt der ÖAMTC-Experte.
  3. Gummiteile behandeln: Die Dichtungen an Türen und Kofferraum sollten im Winter mit Gummipflegemitteln behandelt werden.
  4. Wischerblätter schonen: Über Nacht von der Windschutzscheibe wegklappen um ein Festfrieren zu vermeiden.
  5. Türschloss-Enteiser unbedingt in die Tasche stecken und nicht im Auto lassen.
  6. Eiskratzer bereithalten: Gegen vereiste Scheiben hilft der Eiskratzer am besten. Enteiser-Sprays können das Eiskratzen nur unterstützen. Heißes Wasser ist ungeeignet und kann sogar die Scheibe zum Bersten bringen.

An allen ÖAMTC-Stützpunkten kann ein Wintercheck des Fahrzeuges durchgeführt werden. Die Gratis-Aktion WinterFit läuft den gesamten Winter hindurch. Informationen zum WinterFit-Check des ÖAMTC gibt es auf der Homepage des Clubs unter www.oeamtc.at.

Wenn trotz Vorbereitung nichts mehr geht, ist die ÖAMTC-Pannenhilfe unter der Nothilfe-Nummer 120 rund um die Uhr erreichbar.

Die Einsatzzahlen von 25. Februar bis 01. März 2018

                  Pannenhilfe      Abschleppdienst

Burgenland                906              57

Kärnten                  2.133             109

Niederösterreich      5.739             336

Oberösterreich        5.615             269

Salzburg                2.233             116

Steiermark             4.672             198

Tirol                      2.770             144

Vorarlberg                933              62

Wien                     6.175             546


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