Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK HORN. Wie barrierefrei ist Horn? Diese Frage stellten sich Menschen mit Behinderungen aus der Caritas Gruppe Horn und führten eine Orts-Begehung durch.
 

Die Selbst-Vertreter der Caritas Horn Claus-Jürgen Hörndl, Markus Brustmann und Sigrid Auer (v.li.) sowie Assistentin Eveline Helm übergeben Bürgermeister LAbg. Jürgen Maier das Protokoll zur Orts-Begehung und Überprüfung der Barrierefreiheit in der Stadt Horn. Foto: Stadtgemeinde Horn

Bereits im Dezember 2015 fand die erste Begehung der Stadt Horn von den „Selbst-Vertreterinnen und Selbst-Vertretern“ der Caritas Horn statt. Diese Personengruppe umfasst Menschen mit Behinderungen, die ihre Anliegen selbst vertreten, da sie selbst am besten wissen, was sie brauchen und wo Barrierefreiheiten notwendig sind.

Um Teilhaben zu können

„Wir wollen uns zugehörig fühlen und in der Gemeinschaft teilhaben können“, so Eveline Helm, die Menschen mit Einschränkungen bei ihrem Projekt unterstützt. „Teilhaben ist nur dann möglich, wenn es keine Barrieren gibt und auch Menschen mit Behinderungen nicht ausgegrenzt werden.“ Hindernisse wie Treppen oder desolate Gehweg- oder Straßenverhältnisse sowie schlecht erkennbare Schriftzeichen auf Verkehrsschildern stellen für viele Menschen in der Gemeinde eine Barriere dar.

Die Gruppe hat nun im September 2017 nochmals eine Orts-Begehung durchgeführt: „Uns ist aufgefallen, dass sich einiges verändert hat und schon vieles nachgerüstet wurde“, freut sich Helm, „dennoch gibt es da und dort Handlungsbedarf.“

„Stolpersteine“ müssen beseitigt werden

Die Ergebnisse wurden als Bildprotokoll nun an VP-Bürgermeister Landtagsabgeordneter Jürgen Maier übergeben, der für diese freiwillige Arbeit sehr dankbar ist: „Diese Leute holen dich zurück an den Boden der Realität. Für Menschen ohne Geh-, Seh- oder Hörschwierigkeiten sind die Barrieren gar nicht ersichtlich und für andere stellen sie große Stolpersteine dar! Wir werden die Anliegen der Caritasgruppe ernstnehmen.“

Bei sämtlichen Um- und Neubaumaßnahmen in der Stadtgemeinde Horn wird das Thema Barrierefreiheit in der Planung und Umsetzung bereits mitgedacht. „Wir sind sehr darauf bedacht, keine neuen Stolpersteine entstehen zu lassen und die, die wir leider haben, so gut es geht abzubauen“, erklärt der Bürgermeister.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden