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BEZIRK Horn. Im Advent verwandeln sich viele Küchen in zuckersüße Backstuben. Immer mehr Menschen wollen jedoch auch beim traditionellen Backen von Weihnachtsbäckerei auf ihre Gesundheit achten. Tips hat sich schlau gemacht und einige Tipps und Tricks rund um das neue Trend- Backen gesammelt.

In der Weihnachtszeit kann man auch ohne schlechtes Gewissen schlemmen. Foto: Vowe
In der Weihnachtszeit kann man auch ohne schlechtes Gewissen schlemmen. Foto: Vowe

Gluten, auch als Klebereiweiß bekannt, ist in vielen Getreidesorten enthalten. Weizen hat einen hohen Anteil an Gluten, aber auch Roggen, Gerste, Grünkern, Dinkel und andere Getreidesorten enthalten dieses Protein, auf das viele Menschen allergisch reagieren.

Backen mit glutenfreiem Mehl

Bei der Herstellung von Kürbiskernöl oder Leinsamenöl bleibt neben dem Öl ein Presskuchen übrig. Aus diesem eiweißreichen Rest, der getrocknet und fein gemahlen wird, entstehen Samen-Mehle, die Kekse geschmacklich und mit ihren Inhaltsstoffen bereichern können. Das zusätzliche Eiweiß und die Ballaststoffe sind vor allem für Menschen, die auf ihren Kohlehydrat-Konsum achten, besonders attraktiv. Samen-Mehle passen gut zum „Low-Carb“-Trend, also der kohlenhydrat-reduzierten Ernährung. Der Austausch von Weizen- oder Dinkelmehl durch proteinreiches Mehl aus Samen macht aber noch keinen Keksteig zum Low-Carb-Keks. Erst wenn auch weniger und hochwertig gesüßt wird, darf das Kleingebäck diesen Titel tragen. Und damit gleich zum nächsten Trend:

Zuckerfrei beziehungsweise zuckerreduziert backen

Honig, Apfel- und Birnendicksaft oder Fruchtmus ersetzen ganz oder teilweise weißen Rübenzucker. Trockenfrüchte süßen nachhaltig und mit viel Eigengeschmack. Auch mit frischen, pürierten Feigen lassen sich Kekse süßen. Fruchtmus und getrocknete Früchte liefern nicht nur Süße und Energie, sondern sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralien. Unser Immunsystem braucht genau diese Stoffe im Winter. Ballaststoffe machen satt. Birnenmus, Apfelmus und getrocknete Früchte sind gute Lieferanten dafür.

Plätzchen aus Hülsenfrüchten

Besonders spektakulär klingt der nächste Trend: hier wird auf Hülsenfrüchte zurückgegriffen- in gemahlener Form, also als Mehl oder aber auch in gekochter Form. Ob Erbsen, Linsen, Bohnen oder Kichererbsen - die Einsatzmöglichkeiten sind breit gefächert. Und wer jetzt neugierig geworden ist: hier ein einfaches Rezept von www.veganblatt.com zum Ausprobieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und beim Genießen ohne Reue!

Vanille Cookies mit Bohnen

• 200g gekochte weiße Bohnen

• 150g Äpfel

• 1 EL Kokosöl

• 120 ml pflanzliche Milch

• 2 gehäufte EL Kokos-Mehl

• 1 gehäufte Messerspitze Zimt

• 1 Messerspitze Piment

• 1 Messerspitze echte Vanille

• 1 TL Backpulver

• 2 EL Ahornsirup

• 1 Prise Salz

• optional: 50g Mandeln, ½ Tafel vegane Schokolade

Zubereitung

1. Alle Zutaten bis auf die pflanzliche Milch, Mandeln und die Schokolade mixen.

2. Milch erst nach und nach in den Mixer schütten, bis eine teigige Konsistenz entsteht.

3. Gehackte Mandeln und ggf. Schokolade untermischen.

4. Bei 180°C 40 Minuten backen, abkühlen lassen und genießen.


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