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WAIDHOFEN/HORN. Als Pechvogel des Rennens ist wohl das Horner Team Martin Fischerlehner/Tobias Unterweger zu nennen. Durch einen Unfall verschenkte das Duo den (fast) sicheren Sieg.

Nicht gewertet aufgrund eines Unfalls: das Team Fischerlehner/Unterweger Foto: Lobenschuss
Nicht gewertet aufgrund eines Unfalls: das Team Fischerlehner/Unterweger Foto: Lobenschuss

Letzter Einsatz für den technisch doch schon unterlegenen Mitsubishi EVO V: gleich bei der ersten Prüfung, einer Mischung aus Asphalt und Schotter, zeigte das Team mit der zweitschnellsten Zeit gehörig auf. Nach der dritten Prüfung übernahm das Duo von Max Zellhofer im Ford Fiesta S2000 die Führung und konnte diese sogar noch auf der über 14 Kilometer langen Sonderprüfung Lexnitz-Hohenwarth ausbauen. Diese Prüfung ist selektiv, gerade hier kommt es auf das Team an. Fischerlehner/Unterweger lagen hier um 5,7 Sekunden vor den zeitgleichen Franz Sonnleitner und Christian Schuberth-Mrlik. Es war eine perfekte Fahrt, bei der jeder Brems- und Einlenkpunkt saß. Bei der ersten Abzweigung in Hohenwarth betätigte Fischerlehner etwas zu spät das Bremspedal, rutschte mit der Vorderachse in einen Graben und vergab so die Chance auf den Sieg.

Gesamtsieg in Beifahrerwertung verpasst

Besonders bitter für Tobias Unterweger, der damit den Gesamtsieg der Austrian Rallye Trophy (ART) in der Beifahrerwertung abschreiben musste.

„Wenn man die Chance auf den Gesamtsieg bei einer Rallye hat, muss man diese auch nutzen. Das Vorhaben ist leider nicht aufgegangen, aber es war eine perfekte Veranstaltung, bei der wir sehr viel richtig gemacht haben“, resümmiert Tobias Unterweger die Herbstrallye.


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