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MAISSAU/Kranjska Gora/tarvisio. Mit dem Vorsatz, bei jedem Weltcuprennen im heurigen Jahr Vollgas zu geben, startet Versehrtensportler Martin Würz in die ersten Weltcuprennen dieser Saison.

  1 / 2   Beim Riesentorlauf im slowenischen Kranjska Gora platzierte sich der ehrgeizige Schisportler auf dem beachtlichen achten Platz.

Auftakt bildete der Riesentorlauf im slowenischen Kranjska Gora. Als erklärtes Ziel wollte Würz eine Platzierung unter den Top Ten erreichen.

„Da wir auf dem gleichen Hang wie die Weltcup Herren (nichtbehindert) fuhren, war dieser entsprechend anspruchsvoll und steil. Ich attackierte also schon im ersten Durchgang ordentlich und kam mit einem super Lauf auf den siebenten Zwischenrang. Im zweiten Durchgang probierte ich noch einmal das Gleiche, jedoch verlor ich noch einen Platz und wurde Achter“, so das Resümee von Würz. „Mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und ich konnte auch deutlich erkennen, dass ich im Riesentorlauf gegenüber dem Vorjahr schon einiges aufgeholt habe.“

Weniger erfolgreich verlief die darauffolgende Slalomfahrt. Nach einem guten Start erwischte der Schifahrer die Vertikale nicht mehr richtig. (Anm. d. Redaktion: Als Vertikale werden direkt nacheinander gesteckte Tore bezeichnet.)

Weltcup Tarvisio

Nach einer recht kurzen Verschnaufpause ging es auch schon weiter mit dem Weltcup Slalom und dem Weltcup Riesentorlauf im italienischen Tarvisio. „Bei sehr kühlen Temperaturen nahm ich mir nach der Besichtigung der Slalomstrecke vor, sofort aufs Ganze zu gehen. Ich hatte aufgrund des Ausfalls vom Slalom in Kranjska Gora aber kein gutes Gefühl. Leider verbremste ich den ersten Lauf und lag dadurch auf dem zwölften Zwischenrang. Dieser Ausfall blockierte mich im Kopf zu sehr und ich konnte nicht zeigen, was ich wirklich kann. Im zweiten Durchgang griff ich dann wieder befreiter an und konnte mit dritter Laufzeit noch auf den siebenten Platz vorfahren.“

Tags darauf fand der Riesentorlauf statt. Nach dem ersten Durchgang konnte sich Würz auf dem guten achten Platz einreihen. Zufrieden mit seinen Leistungen resümiert der Sportler: „Im zweiten Lauf verlor ich leider noch eine Position und wurde schlussendlich Neunter.“

Für den sympathischen Sportler geht es jetzt zu den nächsten zwei Weltcupslaloms nach St. Moritz. „Ich freue mich schon auf diese Rennen und hoffe, dass ich dort meine gute Form zeigen kann.“


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