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Leichtathletik: Zweimal Bronze bei den U18 Hallenstaatsmeisterschaften für Sarah Führer in Linz

Olivia Lentschig, 10.03.2016 15:01

HORN/LINZ. Die Tips-Arena in Linz war der Austragungsort der diesjährigen Hallenstaatsmeisterschaften der allgemeinen Klasse und der U18 Klassen. Neben dem Wiener Dusikastadion ist das vom Ambiente ungleich freundlichere Haus auf der Linzer Gugel die einzige Leichtathletikhalle in Österreich, in der offizielle Hallenleichtathletikmeisterschaften ausgetragen werden können. 

In Sarahs Medaillenschrank heißt es zusammenrücken
  1 / 4   In Sarahs Medaillenschrank heißt es zusammenrücken

Trotz verletzungsbedingtem Fehlen von einigen österreichischen Aushägeschildern (Beate Schrott, Jennifer Wendt, Lukas Waishaidinger....) wurde hochkarätige Leichtathletik geboten.

Sarah Führer und Sandra Riener vom LT-Gmünd sind nach den Vereinsabgängen des Vorjahres derzeit die einzigen Nachwuchssportler des LC-Waldviertel, die in der U18 Klasse das Leistungslimit für die Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen erbringen.

Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass sowohl Sandra als auch Sarah bereits zu Saisonbeginn (auch ohne Hallentrainingsmöglichkeit) in der U18 zu den Besten gehören.

Im 800m Bewerb waren neun Athletinnen am Start, darunter auch Adriana Höller, die seit Herbst des Vorjahres für den SVS Schwechat startet. Das 800m Rennen war kein Bummelrennen sondern ein, von Adriana angezogener richtiger Tempolauf, bei dem die jungen Mittelstreckenläuferinnen vor allem hinsichtlich Tempohärte gefordert wurden. Sarah schrammte nach beherztem Lauf und packendem Zielsprint um zwei Zehntel am Sieg und zwei Hundertstel am zweiten Platz vorbei. Die ermutigende Zeit von 2:18,35 Sekunden entschädigte jedoch für die anfängliche Enttäuschung, als nach Zielphotoentscheid der dritte Platz auf der Anzeigetafel stand.

Sandra Riener führte die Verfolgergruppe an, konnte sich im Finish klar von ihren Verfolgerinnen absetzen und lief in neuer persönlicher Bestleistung von 2:29,17 Sekunten auf den tollen sechsten Platz.

Beim sonntägigen 1500m Bewerb war nur mehr Sarah am Start, die in der Startliste die drittschnellste Zeit zu verzeichnen hatte und sich daher auch gute Chancen auf Bronze ausrechnen durfte. Der 1500er entwickelte sich zu einem taktischen Rennen. Die spätere Siegerin stürmte uneinholbar davon und die durchwegs älteren Mitbewerberinnen überließen der  fünfzehnjährigen Waldviertlerin bereitwillig die Führungsarbeit in der Verfolgergruppe um sich für den Zielsprint zu schonen.

Die Rechnung ging jedoch nicht auf, Sarah konnte durch hohes Tempo die Verfolgerinnen abschütteln und ungefährdet die Bronzemedaille nach Hause laufen.

Die erfolgreiche Meisterschaftsbilanz: Platz sechs für Sandra Riener und zwei mal Bronze für Sarah und die Bestätigung dass die Formkurve in die richtige Richtung zeigt, nämlich steil nach oben.


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