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Sportakrobatik: Lena Meinhard und Nico Richter im Finale der Europameisterschaft

Olivia Lentschig, 19.11.2017 11:30

IRNFRITZ/RZESOW. Erstmals in der Geschichte der österreichischen Sportakrobatik stand ein Jugendpaar bei einer Europameisterschaft im Finale. Dem Mixpaar Nico Richter (Dobersberg) und Lena Meinhard (Irnfritz) gelang diese außergewöhnliche Leistung.

Nico Richter und Lena Meinhard
Nico Richter und Lena Meinhard

Die österreichische Delegation mit Sportlern aus Irnfritz, Dobersberg, Krems und Graz reiste mit dem Bus nach Rzesow (Polen). Für den USV Dobersberg waren Lena Meinhard, Nico Richter, Stefanie Fuger, Viktoria Datler und Emilia Litschauer am Start. An zwei Trainingstagen konnten sie sich die Wettkampf-Bedingungen anschauen und hatten auch Gelegenheit, die Konkurrenz etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Am Freitag, 13. Oktober fand die erste Qualifikationsrunde statt. Alle Formationen aus 27 Ländern zeigten ihre erste Übung.

Starke Konkurrenz

Trainerin Bianca Zuba, die diesmal auch als Kampfrichterin tätig war, berichtet: „Steffi, Vicky und Emilia starteten den Wettkampf mit ihrer Tempokür. In dieser Klasse war das Teilnehmerfeld sehr groß: mit ihnen kämpften 25 Formationen um den Einzug ins Finale. Souverän präsentierten sie beide Übungen und konnten damit einige Nationen hinter sich lassen.“ Obwohl Lena und Nico eine saubere Tempokür turnten, reihte sie die starke Konkurrenz dennoch nur auf den zwölften Platz. Die Hoffnung aufs Finale schwand. „Durch gegenseitige Motivation und ihren enormen Ehrgeiz konnten die beiden mit ihrer Balancekür am Samstag noch einige Nationen hinter sich lassen. Damit schafften sie - als erste Formation aus Österreich - den Einzug ins Finale“, berichtet Zuba sichtlich stolz. Dort zeigten sie nochmals ihre Balancekür und schafften letztendlich den ausgezeichneten achten Platz.

Bianca Zuba selbst erntete Lob von den Kampfrichtern der anderen Nationen für die geleistete Arbeit. „Die Message war klar“, meint Zuba, „Wir sind auf dem richtigen Weg. Das Training mit Nationaltrainer Miguel macht sich bezahlt“.


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