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HORN. Nach der erfolgreichen Planung und Bewilligung startet die Stadt Horn noch im ersten Halbjahr 2016 mit der Umsetzung eines Hochwasserschutzprojektes.

Grundsätzlich sind Hochwasser Bestandteile des natürlichen Geschehens. Zur Katastrophe werden sie, wenn menschliche Werte betroffen sind. Symbolfoto: Vowe

Das Wetter wird zusehends unberechenbarer und die Hochwasserereignisse häufen sich. Auch im Bezirk Horn kommt es immer wieder zu Überschwemmungen. Um bei auftretendem Hochwasser die Wasserpegel niedrig zu halten, werden nun bauliche Maßnahmen ergriffen. 150 Häuser und der Stadtkern von Horn können so besser geschützt werden.

Investition von 4,7 Millionen

Mit einer Gesamtsumme von 4,7 Millionen Euro investieren Bund, Land Niederösterreich, der Straßendienst und die Stadtgemeinde Horn in den Hochwasserschutz.Bis zum Jahr 2018 sollen alle Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Als erste Etappe steht das Bauvorhaben in Mödring auf dem Plan. Hier wird ein Hochwasser-Rückhaltebecken am Mödringbach, sowie die Anhebung einer Wirtschafts- und Fußgängerbrücke verwirklicht.

Der Bau von Schutzdämmen im Bereich Mödring- und Eibenbach, sowie Böschungssicherungen und der Bau von Rückwasserbecken mit einem Gesamtvolumen von 165.000 Kubikmetern soll die 100-jährliche Hochwasserspitze auf eine 30-jährliche abmindern.

Schutz für 150 Gebäude sowie den Stadtkern

Weiters sollen 150 Gebäude geschützt und das Stadtgebiet Horn durch eine Absenkung des Hochwasserspiegels und der damit verbundenen verminderten Einleitung in den Regenwasserkanal profitieren.

Zahlen und Fakten

Baubeginn: erstes Halbjahr 2016

Fertigstellung: zirka Ende 2018

Gesamtkosten: 4,7 Millionen Euro

Finanzierung: 50 Prozent Bund, 15 Prozent Land NÖ, 1,25 Prozent Straßendienst, 25,75 Prozent Stadtgemeinde Horn


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