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BEZIRK HORN. Ferdinand Schopp, Arbeitsmarktservice (AMS) Horn-Chef gibt neben einer Bilanz des Vorjahres auch erste Entwicklungs-Prognosen für den Horner Arbeitsmarkt.

Das AMS steht vor einem herausfordernden Arbeitsjahr. Foto: Wodicka
Das AMS steht vor einem herausfordernden Arbeitsjahr. Foto: Wodicka

Das seit dem Frühjahr 2014 verhaltene Wirtschaftswachstum setzte sich im abgelaufenen Jahr fort. Gleichzeitig steigt die Zahl der Personen, die am Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, ungebrochen an. Die Unternehmen konnten aber bei Weitem nicht das verfügbare Personalangebot abrufen.

Der AMS-Chef erklärt: „Die Folgen für den Arbeitsmarkt waren ein leicht steigendes Beschäftigungsplus, aber auch ein kräftiger Anstieg der Arbeitslosigkeit auf durchschnittlich 896 Personen – mit einem Plus von 70 Personen gegenüber 2014.“

Entwicklungen für den Horner Arbeitsmarkt 2016

Der Druck am niederösterreichischen Arbeitsmarkt bleibt aufgrund der gedämpften konjunkturellen Entwicklung auch 2016 aufrecht. Das Angebot an Arbeitskräften wird weiter deutlich zunehmen. Neben einem marginalen Plus bei unselbstständig Beschäftigten von 0,1 Prozent (wobei jedoch die Zahl der Teilzeitjobs zunimmt) ist ein Plus von etwa +9,2 Prozent Jobsuchenden in Horn zu erwarten.

Ziele für das Jahr 2016

Vor dem Hintergrund einer schwierigen Arbeitsmarktentwicklung und eines klaren Ressourcenrahmens steht das AMS in Horn vor einem herausfordernden Arbeitsjahr.

„Verhinderung von dauerhafter Ausgrenzung aus dem Arbeitsmarkt ist ein Schwerpunkt. Weiters gilt es, die Reintegrationschancen von Frauen und Personen mit Migrationshintergrund zu verbessern sowie den Einschaltgrad am Stellenmarkt zu halten beziehungsweise auszubauen“, so Schopp.

Ziele

Einschaltgrad des AMS am Horner Stellenmarkt sicherstellen

405 Jobsuchende im Alter ab 45 stehen wieder im Berufsleben

Nachhaltige Arbeitsmarktintegration von 30 Langzeitarbeitslosen

Qualifizierung: erfolgreich und mindestens 51 Prozent für Frauen reserviert


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