240 Personen informierten sich bei Pensionsenquete in Horn
HORN. Viele Behördenwege, viele Anträge und vor allem die Ungewissheit über die Pensionshöhe und den Stichtag lässt Menschen, die bereits Jahrzehnte im Berufsalltag verbracht haben, oft die Orientierung verlieren. Dass viele Fragen offen sind, zeigte sich am Dienstag bei der Infoveranstaltung „Rund um die Pensionierung“ im Vereinshaus in Horn.

Gemeinsam mit der Pensionsversicherungsanstalt informierte die Arbeiterkammer (AK) Niederösterreich über die wichtigsten Punkte in den Bereichen Pensionsrecht, Pensionskonto, die Beendigung des Dienstverhältnisses und über private Pensionsvorsorgen. Bei Beratungsständen der Arbeiterkammer und einer Individualberatung der PVA wurden im Anschluss an das Programm noch Details geklärt. Insgesamt kamen rund 240 Interessierte zur Veranstaltung.
Weniger Überstunden für möglichst ununterbrochene berufliche Tätigkeit
„Um das Pensionssystem zu sichern, muss dafür gesorgt werden, dass Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden. Diese Arbeitsplätze müssen gesund sein, daher brauchen wir eine verpflichtende betriebliche Gesundheitsförderung“, sagte AK Niederösterreich-Vizepräsident Horst Pammer. Er verwies auf das von der Arbeiterkammer geforderte Bonus-Malus-System. Wer zu wenige MitarbeiterInnen über 50 beschäftigt, zahlt Abgaben. Diese kommen Betrieben zu Gute, die auf die Erfahrung älterer Mitarbeiter setzen und sie im Unternehmen halten.
Neben weiteren Terminen dieser Veranstaltungsserie in diesem Jahr bietet die AK Niederösterreich laufend Beratung und Information in ihren Bezirksstellen.


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