Auch Meister nicht nur Master
HORN/GMÜND. Genau deshalb gibt es Initiativen wie die Waldviertler Jobmesse, die seit sechs Jahren konsequent mit einem Gerücht aufräumt: Es gibt sie nämlich, die Jobs im Waldviertel. Und so präsentierten am 30. September und 1. Oktober im Schulzentrum Gmünd mehr als 60 Waldviertler Betriebe aus allen Branchen und aus allen Waldviertler Bezirken ihre vielfältigen Berufsbilder, Lehrstellen und offenen Jobs.

Auch dieses Jahr war das Thema Lehrlingsausbildung wieder zentraler Schwerpunkt bei der Waldviertler Jobmesse. Das Interesse der Jugendlichen, aber auch deren Eltern war wieder sehr groß. So kamen heuer allein am ersten Tag mehr als 1100 Schüler.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) eröffnete die Messe offiziell: „Die Unternehmen hier im Waldviertel expandieren. Sie bauen keine Arbeitsplätze ab, sondern suchen Fachkräfte. Deswegen auch die Wichtigkeit der dualen Ausbildung, der Lehre, denn durch die Lehre werden zwei Interessen zusammengeführt: zum einen die Interessen der Jugend. Sie brauchen eine gute und professionelle Ausbildung. Zum zweiten die Interessen der Unternehmen, die professionelle Fachkräfte brauchen. Die Waldviertler Jobmesse ist hier auf dem richtigen Weg, einen Schwerpunkt auf die duale Ausbildung zu setzen. Es braucht auch Meister, nicht nur Master.“ Auch Christof Kastner, Obmann des Wirtschaftsforums Waldviertel und selbst Unternehmer, zog zufrieden Bilanz: „Das Wirtschaftsforum Waldviertel veranstaltet heuer zum sechsten Mal die Jobmesse. Es sind wieder mehr als 60 Aussteller aus dem gesamten Waldviertel mit dabei, die sich selbst und ihre Jobs präsentieren. Wir wollen den Besuchern zeigen, welche Bandbreite an Jobmöglichkeiten es im Waldviertel gibt. Wir haben hier ganz tolle Unternehmen, die hochqualifizierte Mitarbeiter suchen, um das Waldviertel nach vorne zu bringen.“


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