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MÖDRING. Mit dem Spatenstich am 23. November begannen nun die Hochwasserschutzmaßnahmen im Einzugsbiet des Mödringbachs. Dadurch können weitere Bereiche der Stadtgemeinde Horn, vor allem der Ortsbereich Mödring künftig vor einem 100-jährlichen Hochwasser geschützt werden.

Gerald Leitner, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Bgm. LAbg. Jürgen Maier und Alois Aicher (Arbeiter der Wildbach- und Lawinenverbauung) Foto: Stadtgemeinde Horn, E. Reischütz

Die Gesamtkosten von 4,6 Millionen Euro werden durch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (58 Prozent), das Land Niederösterreich (16,25 Prozent) sowie die Stadtgemeinde Horn (25,75 Prozent) finanziert.

VP-Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von Horn, Jürgen Maier erfreut: „Das Projekt ist ein riesiger Schritt für den Hochwasserschutz von Mödring und somit für die Sicherheit der Bevölkerung. Das Projekt zieht seinen Nutzen bis nach Horn, wo die Anrainer des Eibenbaches mit Fertigstellung ruhiger schlafen können“.

„Seit dem Jahr 2002 wurden im Waldviertel 49 Gemeinden gegen Hochwasser sicherer gemacht. Damit konnten 105 Projekte umgesetzt werden. Bis zum Jahr 2023 sollen weitere 115 Millionen Euro investiert werden. Sämtliche Schutzmaßnahmen haben sich während der letzten Hochwasserereignisse bestens bewährt und größere Schäden verhindert. Der Schutz der Menschen hat bei uns im Land Niederösterreich oberste Priorität, deshalb werden wir den erfolgreichen Weg weitergehen.“, betont VP-Landesrat Pernkopf.

Aktuell laufen unter anderem Maßnahmen in Emmersdorf/Donau, Marbach/Donau, Rosenburg-Mold, Raabs/Thaya und Sitzendorf/Schmida. Größere Maßnahmen die demnächst begonnen werden können sind am Kamp in Hadersdorf-Kammern und an der Donau in Neumarkt/Ybbs.


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