Spatenstich für Hochwasserschutz in Mödring
MÖDRING. 4,63 Millionen Euro investieren Bund, Land und Gemeinde für die Hochwasserschutzmaßnahme in Mödring.

Die schlimmste Hochwasserkatastrophe im Jahr 1979 überraschte das Dorf mit einer unfassbaren Wassermenge. Der Mödringbach bzw. der Eibenbach konnten damals die Wasserfluten, die über dem Pernegger Graben herunterschossen, nicht mehr aufnehmen.
Nach langen Verhandlungen konnte nun der Baubeginn zum 4,63 Millionen Euro teuren Hochwasserschutzprojekt gestartet werden. Der Spatenstich für dieses für Mödring und die gesamte Stadt Horn so wichtige Projekt erfolgte u.a. durch Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Bürgermeister LAbg. Jürgen Maier.
Das gemeinsame Projekt von Stadtgemeinde Horn (25,75 %), Land Niederösterreich (16,25 %) und Bundesministerium für Land und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (58%) soll die Bevölkerung in Zukunft vor einem 100-jährigen Hochwasser schützen und 2019 abgeschlossen sein. Durch den Hochwasserrückhalt und der Drosselung des Abflusses sowie linearen Maßnahmen im Unterlauf wird der Ortsbereich von Mödring vor Hochwasserereignissen geschützt. Die Stadtgemeinde Horn übernimmt 25,75 Prozent der Gesamtkosten. „Durch dieses große Projekt in Mödring haben wir uns ein zweites Hochwasserschutzprojekt im Stadtgebiet Horn erspart“, erklärt VP-Bgm. LAbg. Jürgen Maier. „Mit der Umsetzung ermöglichen wir der Bevölkerung mehr Lebensqualität und auch Baupläne in Mödring sind einfacher durchführbar.“
Folgende Maßnahmen werden nun umgesetzt: Die Erbauung zweier Hochwasserrückhaltebecken (Mödringbach und Eibenbach) inklusive ingenieurbiologischen Maßnahmen und Gewässerpflege sowie Maßnahmen im Unterlauf, somit im Ortsbereich Mödring.
Bei der Spatenstichfeier am 23. November 2016 begründete auch VP-Landesrat Stephan Pernkopf die Maßnahmen: „Niederösterreich hat seit der Hochwasserkatastrophe 2002 massiv in den Hochwasserschutz investiert. Das durch Bund, Land und Gemeinde finanzierte Hochwasserschutzprojekt Mödring ist eine gute Investition, um den Menschen mehr Sicherheit zu geben.“


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