Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Proteststimmen gegen Massen-Hühnerstall an der B4

Olivia Lentschig, 22.12.2016 11:17

BURGSCHLEINITZ. Am 19.12.2016 fand die Bauverhandlung zum umstrittenen Massenhühnerstall an der B4 statt. Zwei Mitglieder der grünen Gruppe (Gerhard Öttl und Ulli Pastner) und zwei weitere Gegnerinnen des Stallprojekts (Renate Glawischnig und Siegrid Zykan) überreichten Bürgermeister Winkelhofer die gesammelten Statements zum Bauvorhaben. Davon nur ein einziges dafür.

  1 / 2   Die Grünen Burgschleinitz-Kühnring und Tierschützer machen mobil gegen eine geplante Massen-Tierhaltung an der B4.

Beim Überreichen sprach Gerhard Öttl nochmals die Sorgen und Bedenken der Menschen an. Aus den Zusendungen ergibt sich, dass hinter jedem Statement im Durchschnitt zwei Personen, mitunter auch ganze Familien stehen. Daher haben sich etwa 5 Prozent der Gemeindebevölkerung geäußert, teilweise mit sehr differenzierten gehaltvollen Meinungen.

Öttl bei der Übergabe zu Bürgermeister Winkelhofer: „Ich möchte mit dieser Mappe die bisher bei uns eingelangten Statements überreichen. Stellvertretend für jene Menschen, die sich die Mühe gemacht haben, ihre Bedenken und Sorgen zum geplanten Hühnerstall niederzuschreiben und an uns zu senden. Darin enthalten ist nur eine einzige Stimme, die sich positiv zum Projekt äußert, während alle anderen 34 Äußerungen ausgesprochen ablehnend ausfallen. Da die einzelnen Meinungen von meist zwei, manchmal aber auch vier oder fünf Personen geschrieben wurden, wird hier die Stimmung von rund 70 Personen repräsentiert. Das hört sich aufs erste nicht nach viel an, aber es sind immerhin fünf Prozent der Gemeindebevölkerung und insofern eine ernstzunehmende Größe.“

Wir möchten an Dich als Bürgermeister appellieren - sowohl im aktuellen Anlassfall, als auch bei der zukünftigen Ausrichtung der Gemeinde - die zunehmende Ablehnung von derartigen Megaställen zu berücksichtigen und stattdessen aktiv eine Entwicklung voranzutreiben, für die die Ansiedlung von Joseph Brot ein gutes Beispiel ist.

Die (nicht der grünen Gruppe zugehörigen) Projektgegnerinnen Renate Glawischnig und Siegrid Zykan sprachen nochmals vor der versammelten Runde Argumente wie Wasser, Verkehr, Gestank und Landschaftsverschandelung an. Mangelnde ökonomische Sinnhaftigkeit, unbeabsichtigte und unverantwortbare ökologische Konsequenzen und nicht zuletzt unerträgliches Tierleid waren weitere Themen, die u.a. von Ulli Pastner angesprochen wurden.

Mehr Infos dazu auf der homepage <http://www.gruene-burgschleinitz-kuehnring.at>


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden