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BEZIRK HORN. Eine aktuelle Studie der KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) Forschung Austria bestätigt: Von Frauen geführte Unternehmen wachsen stabiler. Die Umsatzzuwächse sind zwar niedriger als bei Männern, dafür fallen aber auch die Umsatzeinbußen wesentlich geringer aus.

Nicht nur im Bezirk Horn beweisen Frauen Führungsqualität. Foto: Wodicka
Nicht nur im Bezirk Horn beweisen Frauen Führungsqualität. Foto: Wodicka

Frau in der Wirtschaft (FidW) Niederösterreich ist stolz auf die über 24.000 aktiven Einzelunternehmerinnen (über 40.000 inklusive Personenbetreuung). „Wir wollen unsere Unternehmerinnen motivieren, ihre Stärken in der Führungsarbeit bewusst einzusetzen“, beschreibt Waltraud Rigler, Landesvorsitzende des größten Unternehmerinnennetzwerks in Niederösterrreich, den Fokus ihrer Arbeit. „Knapp 39 Prozent der Unternehmen werden von Frauen geführt, die Personenbetreuerinnen miteingerechnet sind es sogar fast 51 Prozent. Wir Unternehmerinnen sind stark im Anpacken und Lösen, wir wollen etwas bewegen.“

Ein Platz auf der Siegertreppe

Der Bezirk Horn darf sich mit einem Frauenanteil von 55,8 Prozent hinter Mistelbach (58,7 Prozent) und Bruck/Leitha (57,2 Prozent) mit dem hervorragenden dritten Platz in der Niederösterreich-Jahresstatistik von 2017 einreihen.

Zentrale Beweggründe für die Selbstständigkeit sind Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung, flexible Zeiteinteilung, die Umsetzung einer Idee und das Erkennen einer Marktchance. Hier unterscheiden sich Unternehmerinnen nicht von den Unternehmern. Ein zusätzlicher entscheidender Faktor für Frauen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unternehmerinnen definieren Erfolg unter anderem durch Kundenzufriedenheit und hohe Qualität für die von ihnen angebotenen Produkte und Dienstleistungen. Freude am Arbeiten und die Erzielung eines ausreichenden Einkommens sind ebenfalls essentiell.

FidW-Bezirksvertreterin, Margarete Jarmer lädt alle Unternehmerinnen ein, sich aktiv im Netzwerk zu beteiligen und sich dadurch bereichern zu lassen.


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