Ein Kompass für zahlreiche Berufsbilder
BEZIRK HORN. Der aktuelle Wirtschaftsaufschwung ist auch bei vielen Waldviertler Unternehmen deutlich zu spüren. Daher boomt auch in diesem Jahr die Suche nach neuen und zusätzlichen Mitarbeitern, wie man beispielsweise Ende September bei der Waldviertler Jobmesse am TÜPL Allentsteig bemerken wird. Veranstalter Christof Kastner zitierte bei deren Eröffnung im Vorjahr eine Studie der österreichischen Raumordnungskonferenz, die im Waldviertel im Jahr 2030 einen Mangel von rund 13.000 Arbeitskräften prognostiziert.

Dass der Wettbewerb gerade um junge Talente bereits im vollen Gange ist, bestätigt auch Roland Surböck, der Gründer des Waldviertler Jobportals „jobwald.at“, das seit nunmehr 12 Jahren der regionale Treffpunkt schlechthin für Unternehmen und Bewerber ist: „Die Jahre 2017 und 2018 sind absolute Rekordjahre für unsere Jobplattformen, eine derartige Dynamik des Arbeitsmarktes haben wir seit unserem Bestehen noch nicht erlebt.“
Der in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal erscheinende „Karrierekompass Waldviertel“ ist ein beruflicher Wegweiser für Jugendliche. 38 Unternehmen stellen darin ihre vielfältigen Berufsbilder vor, geben Auskunft über die Ausbildungsarten ihrer Mitarbeiter und die Personalverantwortlichen beantworten Fragen zu den wichtigsten Eigenschaften und Qualifikationen ihrer Mitarbeiter, aber auch zu den Entwicklungsmöglichkeiten in ihren Betrieben.
In den kommenden Wochen wird jede Schülerin und jeder Schüler einer Abschlussklasse (PTS, HAS, HAK, HTL, HLW, GYM) im gesamten Waldviertel (ca. 6.500 Personen) einen persönlichen Karrierekompass erhalten. Dazu der Geschäftsführer von jobwald.at: „Bei diesem Projekt bedanken wir uns besonders herzlich beim Präsidenten des NÖ Landesschulrates Johann Heuras, der diese Verteilung genehmigt und unser Projekt von Anfang an unterstützt hat“. Viele weitere Exemplare werden bei der Waldviertler Jobmesse interessierte Abnehmer finden. Fest steht bereits jetzt: Den Karrierekompasss Waldviertel wird es auch 2019 geben – es haben schon etliche Unternehmen zugesagt!“


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