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BEZIRK HORN. Die Netz NÖ, eine 100 % Tochter der EVN, feiert einen großen Meilenstein: 1.500 MW Windkraft wurden erfolgreich ins Niederösterreichische Netz integriert. Das entspricht der Leistung von rund sechs großen Donaukraftwerken, verteilt über einen Großteil des Landesgebietes.
 

Zahlreiche Windparks der EVN speisen in das Netz der Netz NÖ. Foto: Netz NÖ
Zahlreiche Windparks der EVN speisen in das Netz der Netz NÖ. Foto: Netz NÖ

„Wir brauchen den Ausbau der erneuerbaren Energien, keine Frage. Der Ausbau stellt uns als Netzbetreiber aber auch vor großen Herausforderungen“, erläutert Netz NÖ Geschäftsführer Werner Hengst.

Denn im Unterschied zu klassischen Kraftwerken liefern Wind und Sonne nicht durchgehend Strom. Und der Strom entsteht – vor allem bei der Windkraft – meist nicht dort, wo er verbraucht wird. Für den Transport und die sinnvolle Speicherung dieser Strommengen aus über 600 Windkraftanlagen und über 31.000 Photovoltaikanlagen sind große Investitionen in die Netzinfrastruktur nötig.

Schon jetzt gibt es Zeiträume, an denen der gesamte Stromverbrauch Niederösterreichs allein durch Windkraft abgedeckt werden kann. Immer häufiger, vor allem in der Nacht, kommt es vor, dass die produzierte Menge an Windstrom bei weitem den Strombedarf in Niederösterreich übersteigt.

Damit der Ausbau erneuerbarer Energie und die Versorgungssicherheit Hand in Hand gehen, wird enorm investiert: Netz NÖ investiert derzeit rund 200 Millionen Euro jährlich in neue Umspannwerke und Leitungen, um die Versorgungssicherheit sicher zu stellen sowie den Anschluss neuer Windparks in Niederösterreich zu ermöglichen.

Gleichzeitig engagiert sich die Netz NÖ im Rahmen ihrer laufenden Innovations-, Forschungs- und Entwicklungstätigkeit in zahlreichen Innovations-Bereichen, etwa bei Batteriespeichern oder der E-Mobilität, um den Überschuss an Öko-Strom sinnvoll zu nutzen.


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Windfried
Windfried
05.11.2018 08:10

Erneuerbare sind dezentral

Spannend dass die Netz NÖ mit der Stromproduktion fern von den Verbrauchern bei Donaukraftwerken und beim Kohlekraftwerk Dürnrohr keine Schwierigkeiten hat... woran mag das liegen ????