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HÜRM/KILB. Der Steinkauz zählt zu den seltensten Brutvögeln in Niederösterreich. Zur Verbesserung seiner Lebensbedingungen sucht die Energie- und Umweltagentur Niederösterreich ehrenamtliche Helfer. Der Steinkauz kommt in Niederösterreich nur noch in wenigen Gebieten, so etwa rund um Hürm und Kilb, vor. 

Foto: Karl Huber
Foto: Karl Huber

Als Höhlenbrüter braucht der Steinkauz alte Bäume mit Höhlen, die ihm als Brutplatz dienen. Weil er immer weniger natürliche Brutplätze vorfindet, wurden in den letzten Jahren im oberen Weinviertel, im Pulkautal, entlang des Wagrams, im Mostviertel um Hürm und Kilb, sowie südlich der Donau zwischen Schwechat und Hainburg Nistkästen angebracht. 2017 brüteten rund zwei Drittel aller Steinkäuze in einem der Nistkästen.

Freiwillige sollen Pflege und Wartung übernehmen

Diese Kästen werden auch von anderen Vogelarten gerne angenommen und mit Nistmaterial gefüllt, wodurch sie für den Steinkauz unbrauchbar werden. „Wir suchen verantwortungsvolle Menschen, die die Nistkästen einmal im Jahr inspizieren und säubern und dabei die Ruhezeiten der Tiere respektieren“, erklärt Franz Maier, Bereichsleiter von „Natur & Ressourcen“ der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ. Neben der Freude am Arbeiten in der Natur sollten alle Freiwilligen Schwindelfreiheit mitbringen.

Schulung für Helfer

Alle Helfer werden Anfang September im Rahmen einer Veranstaltung vom Steinkauz-Experten Frank Grinschgl geschult. In den nächsten zwei Jahren soll dann ein Netzwerk aus Freiwilligen aufgebaut werden, die einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten wollen. Interessierte können sich bis 9. Juli 2019 melden, und zwar per E-Mail an  Thomas Mitterstöger, Fachexperte der eNu im Bereich „Natur & Ressourcen“: thomas.mitterstoeger@enu.at

Kontakt und Infos

thomas.mitterstoeger@enu.at


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