Ideenwettbewerb: Auszeichnung für Karlstein
KARLSTEIN. Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) zeichnete die Sieger des 7. Ideenwettbewerbs der NÖ Dorf- und Stadterneuerung im Landhaus in St. Pölten aus. Zudem wurden erstmals fünf Projekte in der Sonderkategorie „interkulturelles gemeinschaftliches Gärtnern“ von „Natur im Garten“ prämiert. Die Marktgemeinde Karlstein erhielt dabei eine Auszeichnung für das Projekt „Multikulturelle Gartenvision 2017“.

Mikl-Leitner überreichte den Gewinnern einen Finanzierungsschecks zur Realisierung ihrer erfolgversprechenden Ideen. Der Ideenwettbewerb war für die 38 Preisträger mit insgesamt 150.000 Euro dotiert.
Über 180 Gäste aus Gemeinden, Kleinregionen, Dorferneuerungsvereinen und Jugendgruppen fanden sich am Montagnachmittag im Leopoldsaal des Landhauses ein. Insgesamt waren 88 innovative und gemeinschaftsfördernde Projekte eingereicht und durch eine Expertenjury bewertet worden. Erstmals wurden in der Sonderkategorie „interkulturelles gemeinschaftliches Gärtnern“ von „Natur im Garten“ auch ökologische Gartenprojekte ausgezeichnet. „Die Rekordanzahl an Einreichungen zu diesem Ideenwettbewerb zeigen, wie aktiv die Niederösterreichinnen und Niederösterreicher ihr Bundesland mitgestalten. Davon profitieren das Land Niederösterreich und seine Gemeinden – durch dieses Engagement wird unser Bundesland noch lebenswerter“, so Johanna Mikl-Leitner: „Der Sonderpreis ,interkulturelles gemeinschaftliches Gärtnern“ von ,Natur im Garten“ gilt jenen Projekten, die das Gärtnern als generationenübergreifendes und kulturverbindendes Element in unserer Gesellschaft fördern. Denn der Garten ist Ort der Kommunikation und Interaktion.“
Die weiteren Auszeichnungen in der Sonderkategorie „interkulturelles gemeinschaftliches Gärtnern“ von „Natur im Garten“ gingen an den Dorferneuerungsverein Krumbach (Projekt: Willkommenspark), den Dorferneuerungsverein Pernitz (Projekt „Baumkreis in den Jahreszeiten), „Menschen für Menschen in Mauer“ (Projekt: Integrativer Gemeinschaftsgarten im Flüchtlingscontainerdorf) sowie die Stadtgemeinde Waidhofen an der Ybbs (Projekt: Kostbares Waidhofen auf Krautberg und Zell) und eben Karlstein. Die ausgezeichneten Projekte werden nach den „Natur im Garten“ Kriterien ohne Pestizide, chemisch-synthetische Düngemittel und Torf gepflegt.
Die Aktion „Natur im Garten“ setzt sich seit über 17 Jahren für die Ökologisierung der Gärten und Grünräume in Niederösterreich ein. Über 14.000 Gartenbesitzer pflegen ihre Gärten streng nach den „Natur im Garten“ Kriterien ohne Pestizide, chemisch-synthetische Düngemittel und Torf. 213 Gemeinden verzichten bei der Grünraumbewirtschaftung auf Pestizide. Das „Natur im Garten“ Telefon beantwortete bislang über 500.000 Anfragen zu allen Themen rund ums ökologische „Garteln“.


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