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Gewerkschaftstag der PROGE: EATON und POLLMANN Betriebsräte in Bundesvorstand gewählt

Daniel Schmidt, 20.06.2018 13:34

KARLSTEIN-SCHREMS. Gleich neun Waldviertler Delegierte waren beim 3. PRO-GE-Gewerkschaftstag im Austria-Center-Wien mit dabei. Etwa 1.200 Delegierte, Gäste und Pioniere der PRO-GE beschlossen dabei das Arbeitsprogramm für die nächste Periode. Erstmals wurden auch zwei Vertreter aus dem Waldviertler in den PRO-GE-Bundesvorstand gewählt.

Die Waldviertler Delegation mit dem Bundesvorsitzenden beim Bürgermeister-Empfang im Wiener Rathaus (v.l.): Erich Macho (PRO-GE-Sekretär), Kurt Schuh (BR-Pollmann), Natascha Hitz (BR-Pollmann), Karl Holas (BRV-Waku-Fenster), Michaela Schön (BRV-Stv.-Pollmann), Reinhard Zahrl (BRV-Stv.-Eaton), Bundesvorsitzender Rainer Wimmer (PRO-GE), Regina Köck (BR-Eaton), Ernst Preissl (Pensionistenvertreter) und Werner Müller (ZBRV-Eaton).

Das höchste Beschlussgremium der Produktions-Gewerkschaft tritt alle fünf Jahre zusammen. Neben Statuten-Änderungen wurden zahlreiche Anträge diskutiert und beschlossen.

Kampfansage des neuen Vorsitzenden

Rainer Wimmer aus Hallstatt (Elektriker und Betriebsratsvorsitzender der Österreichischen Salinen) wurde mit 97,2 Prozent zum Bundesvorsitzenden wiedergewählt. Nachdem ein Initiativantrag gegen den Sozialabbau einstimmig beschlossen wurde, kündigt Wimmer Widerstand gegen die Pläne der Bundesregierung an. „Wir werden dem Großangriff der Erfüllungsgehilfen der Industriellenvereinigung entgegentreten! Wir werden die konkreten politischen Handlungen bewerten und entscheiden wie wir uns wehren!“

Waldviertler gewählt

Michela Schön (Betriebsrätin der Firma Pollmann aus Karlstein) und Werner Müller (Zentral-Betriebsrat der Firma Eaton in Schrems) gehören seit der Wahl am 8. Juni dem Bundesvorstand der PRO-GE an. Erstmalig vertreten das Waldviertel somit gleich zwei erfahrene Gewerkschafter. Sie setzen im Bundesvorstand das Arbeitsprogramm der PRO-GE mit folgenden Kernpunkten um: Ausbau des Sozialstaates, Aktive Arbeitsmarktpolitik und Fachkräftemilliarde, Wertschöpfungsabgabe und Vermögenssteuer, Kollektivverträge: Keine Verlagerung auf Betriebsebene, Offensive für kürzere Arbeitszeiten, Mehr Betriebsratsrechte und Erhalt des Jugendvertrauensrates und eine faire Handelspolitik.

„Wir Gewerkschafter haben das Gegenprogramm zur unsozialen, arbeitnehmerfeindlichen Politik! Wir werden die Diskussion dort führen, wo die Besteller der Regierungspolitik sind – in den Unternehmen“, sagen Schön und Müller.


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