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Nachbarin mit Messer bedroht - 55-Jähriger randalierte nach Festnahme weiter

Bettina Krauskopf, 29.09.2019 17:03

BEZIRK LINZ-LAND. Nachdem ein 55-Jähriger am 28. September vormittags seine 39-jährige Nachbarin mit einem Messer bedroht hatte, ging er auch auf die einschreitenden Polizisten los, sodass er unter Anwendung von Pfefferspray verhaftet werden musste.

Auch den Beamten gegenüber verhielt sich der 55-Jährige äußerst aggressiv. Symbolfoto: Weihbold
Auch den Beamten gegenüber verhielt sich der 55-Jährige äußerst aggressiv. Symbolfoto: Weihbold

Die 39-Jährige erstattete um 9.40 Uhr Anzeige, dass ihr Nachbar sie mit einem Küchenmesser mit dem Umbringen bedroht und anschließend die beiden in der Hauseinfahrt abgestellten PKW beschädigt hätte. Danach sei er wieder nach Hause gegangen.

55-Jähriger bestritt sämtliche Vorwürfe

Die Beamten trafen den alkoholisiert wirkenden Beschuldigten in seiner Küche an; er verhielt sich den Polizisten gegenüber aggressiv und unkooperativ und bestritt die Vorwürfe. Da sich der 55-Jährige weigerte, zur Vernehmung auf die Polizeiinspektion Neuhofen an der Krems mitzukommen, wurde die Festnahme ausgesprochen.

Pfefferspray und Handfesseln nötig

Daraufhin wurde der 55-Jährige zunehmend aggressiv und wurde gegen einen Beamten handgreiflich, was den Einsatz von Pfefferspray nötig machte. Auch dann ließ er sich jedoch nicht widerstandslos festnehmen, er musste mit Körperkraft zu Boden gebracht werden, anschließend wurden ihm Handfesseln angelegt.

Beschuldigter bedrohte Krankenhauspersonal mit dem Umbringen

Selbst dann setzte der 55-Jährige sein aggressives Verhalten fort und bedrohte die Polizisten mit dem Umbringen. Als er sich nach einigen Minuten etwas beruhigt hatte, führte das Rote Kreuz Neuhofen die Erstversorgung durch, danach wurde er ins Krankenhaus gebracht. Die Staatsanwaltschaft Linz ordnete die Festnahme und Überstellung in den Neuromed Campus an. Auch dem medizinischen Personal gegenüber verhielt sich der 55-Jährige aggressiv und bedrohte die anwesenden Personen mehrmals mit dem Umbringen.


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