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GRÜNBURG. Im Schloss Leonstein in Grünburg eröffnet am Samstag, 16. Juli die Ausstellung „Vergessen? Vom Pitztaler Bauernbub zum bedeutendsten Geographen und Topographen seiner Zeit“.

Landvermesser Georg M. Vischer (Foto: Thomas Ebert)
Landvermesser Georg M. Vischer (Foto: Thomas Ebert)

Vor über 350 Jahren, während seiner Zeit als Priester in der Pfarre Leonstein, schuf der begnadete Universalkünstler der Landvermessung und Topografie Georg Matthäus Vischer im Auftrag der oberösterreichischen Landstände die erste detailgenaue Landkarte vom „Land ob der Enns“, welche 1669 in Kupfer gestochen und gedruckt wurde.

Im Schloss Leonstein, wo einst der Patron der Pfarre, Georg Siegmund Graf Salburg-Falkenstein residierte, gibt die Georg Matthäus Vischer gewidmete Ausstellung „Vergessen?“ Einblicke in das bewegte Leben und Schaffen des Künstlers und zeigt anschaulich den Weg von der Feldmessung bis zur gedruckten Landkarte.

Die Ausstellung ist am 16., 17., 23. und 24. Juli jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.


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