Herausfordernde Zeit im Betrieb der Altstoffsammelzentren
BEZIRK KIRCHDORF. Seit 3. April haben alle Altstoffsammelzentren (ASZ) im Bezirk Kirchdorf den eingeschränkten Betrieb zu den Regelöffnungszeiten aufgenommen und es zeigt sich ein bis dato noch nie dagewesener Entrümpelungsvorgang quer durch die Gesellschaft. Das stellt die ASZ vor Herausforderungen.

Aufgrund weggebrochener Freizeitbeschäftigungen und teilweise verringerter Arbeitszeit wurden die letzten Wochen unter den Ausgangsbeschränkungen von nahezu jedem Haushalt für das Ausmisten und Aufräumen in mehr oder weniger großem Ausmaß genutzt. Dadurch stehen nie dagewesene Abfallmengen zur Entsorgung an. Man könnte hier tatsächlich von einem „kollektiven Entrümpeln“ von über Jahre hinweg Gesammeltem sprechen.
Enorme Abfallmengen
Die derzeit angelieferten Abfallmengen übersteigen nicht nur die Mengen des Vergleichszeitraumes vom letzten Jahr, sondern stellen sogar im mehrjährigen Verlauf einen neuen Höhepunkt dar. Erschwert wird dieser Umstand, durch die aufgrund der Covid-19-Maßnahmen zusätzlichen, aber sinnvollen Sicherheitsmaßnahmen im Sinne der Gesundheit. „Wir ersuchen weiterhin um Geduld bei der Entsorgung im Altstoffsammelzentrum – unsere Mitarbeiter tun ihr Bestes, um eine rasche Abwicklung zu ermöglichen“, heißt es seitens des Bezirksabfallverbandes Kirchdorf.
Sicherheitsmaßnahmen einhalten
Beim ASZ-Besuch sind weiterhin ein Abstand und die Tragepflicht von Mund-Nasen-Schutz einzuhalten. Die vielfach ersehnten erweiterten Öffnungszeiten konnten aufgrund der besonderen Maßnahmen nicht umgesetzt werden.Keine AlttextilienBei Alttextilien ist aufgrund der schwierigen Entsorgungssituation die Annahme weiterhin eingestellt. Altkleider bitte vorerst zu Hause lagern, bis eine sinnvolle Wiederverwendung der Textilien und eine kostenfreie Annahme im ASZ wieder möglich ist.


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