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BEZIRK/KIRCHDORF. Viele Sportler achten darauf, nach einer Verletzung möglichst schnell zu genesen und in den sportlich aktiven Alltag zu­rückzukehren. Die Unfallchi­rurgen am LKH Kirchdorf versuchen dabei bestmöglich zu unterstützen und schöpfen dabei auch aus eigener Erfah­rung.

Simone Danese erklimmt nach einem langen Dienst im Spital mit seinen beiden Hunden gerne so manchen Gipfel.

„Nur wer selbst Sport betreibt, erahnt, welche Herausforderung eine verletzungsbedingte Pause für Sportler darstellt“, weiß Pri­mar Robert Pehn, Leiter der Un­fallchirurgie und Sporttrauma­tologie am LKH Kirchdorf und selbst begeisterter Bergsteiger, Segler, Ski- und Mountainbike­fahrer.

Der Mediziner und sein Team nutzen den eigenen sportlichen Erfahrungshintergrund, um ihn täglich in die Arbeit mit den Pa­tienten einfließen zu lassen.

Wichtig ist dabei nicht nur die akute Therapie, sondern vor allem auch die Nachbehandlung, die sich in manchen Fällen als sehr viel aufwendiger darstellt. „Als sportelnder Arzt, der selbst schon so manche Verletzung er­litten hat oder sich mit sportspe­zifischen Überlastungssympto­men auseinander setzen musste, ist es hier leichter, sich auf die zu behandelnden Sportler einzustel­len und eine individuelle Thera­pie zu erarbeiten“, ist sich Simone Danese, Oberarzt an der Abtei­lung für Unfallchirurgie sicher.

Sport und Bewegung sind auch für die Mediziner des LKH Kirchdorf eine wertvolle Ergän­zung zum häufig oft stressigen beruflichen Alltag.


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