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KIRCHDORF AN DER KREMS. Marlene Jahl vom Taekwondoverein Kirchdorf zeigte bei der Europameisterschaft eine starke Leistung.

Eine starke Leistung zeigte Marlene Jahl bei der Europameisterschaft. (Foto: Markus Weidinger)
  1 / 6   Eine starke Leistung zeigte Marlene Jahl bei der Europameisterschaft. (Foto: Markus Weidinger)

Trotz der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen, war es möglich, ein österreichisches Team nach Sofia (Bulgarien) zur diesjährigen Europameisterschaft zu entsenden. Für den Taekwondoverein Kirchdorf reiste Marlene Jahl zusammen mit ihrem Trainer Markus Weidinger und der Physiotherapeutin Tonia Scharpantgen zum Turnier an. Marlenes Klasse, Damen +73kg, war mit 15 Kämpferinnen sehr stark besetzt. Die Sportlerin vom Taekwondoverein Kirchdorf war aufgrund der Weltranglistenpunkte als Nummer Fünf gesetzt.

Überlegen ins Viertelfinale eingezogen

Im ersten Kampf traf Marlene Jahl auf eine Kontrahentin aus der Ukraine. Bereits am Beginn der dritten Runde entschied Marlene vorzeitig und überlegen den Kampf für sich. Damit rückte sie ins Viertelfinale vor.

Kräftezehrender Kampf gegen eine deutsche Kämpferin

Hier wartete bereits die als Nummer Vier gesetzt Kämpferin aus Deutschland. Zu Beginn des Kampfes war dieser noch sehr ausgeglichen, beide Kämpferinnen etwa gleich stark. In der zweiten Runde jedoch konnte sich die Deutsche mit einem komfortablen Vorsprung absetzten. Das zwang Marlene dazu in der dritten Runde noch einmal alles zu geben und zu versuchen den Rückstand aufzuholen. Mit enormen Kampfgeist und Einsatz konnte Marlene dies bewerkstelligen, holte den Rückstand auf und konnte schließlich den Kampf eindeutig für sich entscheiden.

Halbfinale gegen dreifache Weltmeisterin

Somit befand sich Marlene im Halbfinale. Hier stand bereits die dreifache Weltmeisterin aus Großbritannien als Gegnerin fest. Auch wenn Marlene alles gab, alles versuchte und motiviert in den Kampf einstieg, hatte sie am Ende leider das Nachsehen gegen die sehr starke Britin. Dennoch freut sich Marlene sehr über die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft. Sie konnte weitere Erfahrung sowie viele Punkte für die Weltrangliste mit nach Hause nehmen.


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