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KREMSMÜNSTER. Spannender könnte eine Meisterschaft kaum sein: Gleich vier Teams hatten vor der letzten Runde zur 1. Faustball-Bundesliga noch die Chance sich für die Top sechs zu qualifizieren. Schlussendlich war auch der Turn- und Sportverein (TuS) Raiffeisen Kremsmünster unter den glücklichen Teams, vor allem der Sieg gegen Froschberg war nichts für schwache Nerven.

  1 / 2   Kapitän Florian Winterleitner und Laurenz Hübner führten ihr Team ins Viertelfinale. (Foto: Kathrin Wirth)

Nach dem Gewinn des ersten Satzes gegen Froschberg lag der TuS im zweiten mit 5:10 im Rückstand, bevor eine Serie von sechs Punkten im Gang eine 11:10 Führung brachte. Der Satz ging mit 12:14 dennoch an die Linzer. Gebrochen schienen dadurch die Grün-Weißen, der nächste Satz ging klar an Froschberg. Ein Wechsel in der Abwehr, der erst 17-jährige Jonas Wöginger, brachte neuen Schwung. Trotzdem hatte der TuS im vierten Satz das Thema Meister-Play-Off abgehakt, bei 4:9 schien der Sieg der Linzer eine klare Sache. Dann ein Lauf der Kremstaler, mit 12:10 rettete sich das Team um Kapitän Florian Winterleitner in einen Entscheidungssatz, der dann deutlich an den TuS ging. Damit war klar, ein Satz gegen die bereits als Herbstmeister feststehenden Vöcklabrucker sollte für den Einzug ins Viertelfinale genügen. Nach dem Gewinn des ersten Satzes waren alle Positionen besetzt, das 3:0 für den TuS nur noch Draufgabe.

„Wir haben uns gegen Froschberg sensationell zurück gekämpft, daher stehen wir auch zu Recht unter den Top sechs“, weiß Abwehrchef Laurenz Hübner, „Daniel Kraus hat in den entscheidenden Phasen richtig gut serviert“. Zudem sei die Abwehr rund um Felix und Benedikt Sinnhuber sowie Jonas Wöginger immer stabiler geworden und hat damit ihren Teil zum Erfolg beigetragen.

Nun gehen die Grün-Weißen in eine kurze Pause, ehe Ende November die Hallensaison beginnt.


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