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Dörfel zu VP-Obmannwechsel: „Erfolgsweg auch im Bund gehen“

Leserartikel Jakob Weiermair, 15.05.2017 20:08

BEZIRK KIRCHDORF/OÖ/WIEN. Es ist ein breiter Vertrauensvorschuss, den Sebastian Kurz als neuer, designierter ÖVP-Bundesobmann erhält. Bezirksparteiobmann Christian Dörfel ist überzeugt, dass sich mit seiner Kür nun auch in der Bundespartei ein Erfolgsweg einschlagen lässt.

ÖVP-Bezirksparteiobmann Christian Dörfel
ÖVP-Bezirksparteiobmann Christian Dörfel

Seine sieben Bedingungen brachte der erst 30-jährige Kurz am Sonntag im ÖVP-Vorstand durch. Darunter finden sich Punkte wie das Durchgriffsrecht bis auf die Landesebene betreffend die Wahllisten, ein Reißverschlusssystem, das die Chancen für qualifizierte Frauen in der Partei erhöhen soll oder die Entscheidungsbefugnis in Personalfragen, etwa bei einem neuen ÖVP-Regierungsteam.

Christian Dörfel sagt zu den Zugeständnissen an den neuen Bundesobmann: „Der Bundesparteiobmann hat nun dieselben Möglichkeiten, die auch die Landesobmänner in den Bundesländern haben. Auch die Öffnung der Wählerliste für parteiunabhängige Personen und das Anführen des Spitzenkandidaten im Listennamen hat sich in Oberösterreich bereits bewährt. Wir sind zufrieden, dass dieser Erfolgsweg nun auch in der Bundespartei gegangen wird.“

Die weitgehenden Machtbefugnisse weckten bei Kommentatoren auch Bedenken bezüglich der innerparteilichen Demokratie. Bei der Landes-ÖVP betont man aber vor allem das Aufbruchssignal, das von der Neubestellung ausgehe. „Wir haben Sebastian Kurz mit unserer heutigen Entscheidung den Bewegungsspielraum gegeben, den auch wir an der Spitze der Landesparteien haben. Ich bin überzeugt davon, dass Sebastian Kurz die ÖVP erfolgreich in eine neue Zeit führen wird“, betonte Landeshauptmann Thomas Stelzer.


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