Schwenkkonzept erspart Mitarbeitern von GTech das Heben von sechs Tonnen Gesamtgewicht pro Schicht
RIED IM TRAUNKREIS. Gesundheit und Ergonomie ist ein großes Thema am Arbeitsplatz und deren Optimierung hat in der Regel auch meistens etwas mit Arbeitserleichterung zu tun. Und Erleichterung war und ist das Stichwort bei einer Automatisierungsanlage der Firma GTech, mit Sitz in Ried im Traunkreis, zum Montieren und Prüfen von Antriebseinheiten.

Der Bauteil selbst hat ein Einzelgewicht von neun Kilogramm und musste bisher manuell zwei Mal um 180° gedreht werden – Teil greifen, hochheben, drehen, absetzen und die gleiche Prozedur wieder retour. Bei einer Taktzeit von 86 Sekunden (8 Stunden pro Schicht) wird das Bauteil somit rund 670 Mal gehoben. Das entspricht einer Gesamtbelastung von etwa sechs Tonnen.
Schwenkkonzept erspart das Heben
Beim gesamten Automatisierungskonzept ging es mitunter auch darum, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen und diese Hebebelastung für sie zu minimieren. Mit einem durchdachten Schwenkkonzept konnte diese physische Belastung komplett eliminiert werden und ein Anheben oder Ablegen ist dadurch nicht mehr notwendig. Ein gutes Beispiel dafür, dass Automatisierung nicht zwingend mit der Einsparung von Mitarbeitern zu tun hat, sondern auch für die Verbesserung der Gesundheit und Ergonomie am Arbeitsplatz sorgen kann.
Schutz und Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz
„Ein ausgeklügeltes Schwenkkonzept innerhalb des Automatisierungsprozess erspart den Mitarbeitern eine Gesamthebebelastung von circa sechs Tonnen pro Schicht. Das ist aktiver Schutz und Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz“, sagt Gerhard Edinger, technischer Verkäufer bei GTech.


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