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Kirchham. Die deutliche höheren Geburtenzahlen in den letzten drei Jahren und starker, anhaltender Zuzug bringen nicht nur Vorteile für die Gemeinde Kirchham, sondern stellen die Verantwortlichen auch vor große Herausforderungen.

  1 / 2   Kirchhams Kindergartenleiterin Alexandra Moser (2. v. r.) und ihr Team dürfen sich über viele Kinder und dadurch einen modernen Zubau freuen. Foto: Gemeinde

So ist der ursprünglich für zwei Gruppen errichtete Kindergarten mittlerweile zu klein. „Als familienfreundliche Gemeinde kann uns nichts besseres passieren, dass sich unser Ort auf diese Weise verjüngt“, sieht Bürgermeister Hans Kronberger (ÖVP) die Problemstellung aber überaus positiv. Derzeit werden in drei Gruppen 66 Kinder betreut – schon ab September werden es um zehn Kinder mehr sein.

Vorfinanzierung ermöglicht frühzeitigen Baubeginn

Bereits im Vorjahr erhielt Kronberger vom Bildungsressort des Landes die Zusage, einen Zubau errichten zu dürfen. „Auch wenn wir Landesmittel erst ab 2019 bekommen, beginnen wir bereits im heurigen Oktober mit dem Bau, um mit Beginn des Kindergartenjahres 2018/19 alle 85 Kinder unterzubringen“, so der Bürgermeister. Dies ist nur möglich, weil die Gemeinde die Vorfinanzierung der Baumaßnahmen in Höhe von 950.000 Euro übernimmt. Die Erweiterung erfolgt als eigenständiger Zubau, in dem ein Gruppen-, Mehrzweck- , Bewegungs- und Personalraum sowie Garderoben und Sanitäranlagen untergebracht sind.

Kein Ausweichen nötig

„Architekt Georg Hochleitner hat eine perfekte Symbiose aus Alt und Neu geschaffen, die nicht nur zweckmäßig, sondern auch optisch ansprechend ist“, streut der Bürgermeister dem Laakirchner Architekten verbale Rosen. Der Neubau wird durch einen Glaskomplex mit dem bestehenden Kindergarten verbunden, dadurch ist ein ungestörter Kindergartenbetrieb während der Bauarbeiten möglich und es fallen keine zusätzlichen Kosten für Ausweichquartiere an.

Gemeinde ist für weitere junge Kirchhamer gerüstet

Für den Fall, dass der Trend weiter anhält, hat man vorgesorgt. „Um für ein weiteres Wachstum gerüstet zu sein, haben wir einen Balkon als nutzbare Freifläche vorgesehen, auf dem bei Bedarf sofort ein weiterer Gruppenraum errichtet werden kann“, so Kronberger.


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