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KIRCHSCHLAG.  Lange stand die künstliche Beleuchtung unter dem Motto „Mehr Licht“. In den vergangenen Jahren wurde immer sichtbarer, dass es nicht um immer mehr Licht geht, sondern um besseres Licht:
 

Oberösterreich als Vorreiter beim Thema Lichtverschmutzung: Landesrat Rudi Anschober, Gertraud Deim (Bürgermeisterin Kirchschlag), Heribert Kaineder (Abteilung Umweltschutz des Landes Oberösterreich) Foto: Land OÖ

Ziel ist ein möglichst effizienter und sparsamer Einsatz, keine Abstrahlungen nach oben, oder die Verwendung richtiger Lichtfarben zu erreichen. Dies soll negative gesundheitliche Auswirkungen, Konflikte, Energieverschwendung und Störungen des Tag-Nacht-Rhythmus vermeiden. Die Mustergemeinden Kirchschlag und Steinbach am Attersee zeigen vorbildlich, wie die Umrüstung der öffentlichen Beleuchtung bei gleichzeitig hoher Akzeptanz in der Bevölkerung und ohne Mehrkosten funktionieren kann.

Umfassende Maßnahmen

Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: „Mein Ziel ist es, dass wir schädliche Licht- und damit Energieverschwendung schrittweise verringern. Auf meinen Antrag hin hat die Oö. Landesregierung einstimmig ein umfassendes Maßnahmenprogramm gegen Lichtverschmutzung beschlossen – einerseits ein Vorbildprogramm im eigenen Landesbereich und andererseits die Verwirklichung und Umsetzung der Empfehlungen des Umweltbeirats gegen Lichtverschmutzung.“ 


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