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KIRCHSTETTEN. Beim Überqueren der Gleise im Bahnhof Kirchstetten ist eine 38-Jährige am Donnerstag von einer Lok gestreift und verletzt worden. Die Frau dürfte den einfahrenden Zug, einen Regional-Express (REX) laut Landespolizeidirektion NÖ nicht wahrgenommen haben.

Die 38-jährige Frau musste mit Verletzungen ins Universitätsklinikum St. Pölten transportiert werden. Foto: Erwin Wodicka

Aufgrund eines Weichengebrechens sei der REX 1612 um etwa 8.15 Uhr auf dem Weg nach St. Pölten anstatt auf Gleis 3 auf Gleis 2 in den Bahnhof Kirchstetten eingefahren. Diese Änderung sei den Fahrgästen mittels Lautsprecherdurchsage vermittelt worden. Die 38-Jährige dürfte jedoch die Durchsage nicht wahrgenommen haben und überquerte die Gleisanlage, was auf dem Kirchstettner Bahnhof notwendig und erlaubt ist, um zu den Bahnsteigen zu gelangen.

Auf Bahnsteig geschleudert

Die Frau dürfte den einfahrenden Zug übersehen haben. Trotz einer Notbremsung des Lokführers wurde sie von der Lok erfasst und auf den Bahnsteig geschleudert. Sie erlitt dabei laut Polizei Kopfverletzungen und musste ins Universitätsklinikum St. Pölten eingeliefert werden.


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