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KREMS. Die Feuerwehr befreite heute Nacht einen Mann aus seiner Wohnung in der Kremser Innenstadt. Vergessenes Kochgut im Herd hatte zu einer starken Rauchentwicklung geführt.

Foto: FF Krems/M.Wimmer
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Zwei Minuten nach Mitternacht wurden die Kremser Einsatzkräfte am heutigen Montag zu einem Wohnungsbrand in die Untere Landstraße gerufen. Der Anrufer hatte Rauch aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoß bemerkt und vermutete, dass sich eine Person in den Räumlichkeiten aufhielt. Da die Mannschaft der Brandsicherheitswache kurz zuvor ihren Dienst am Volksfestes beendet hatte, konnte ein Tanklöschfahrzeug sofort zum Einsatzort ausrücken. Nur zwei Minuten nach der Alarmierung trafen diese Einsatzkräfte ein, weitere Feuerwehrmitglieder aus Krems und Egelsee folgten kurze Zeit später. 

Meinem Atemschutzgeräteträger drang der Gruppenkommandant bis zum Brandgeschoß vor. Die Rauchentwicklung deutete von außen auf einen Kleinbrand hin, weshalb die Priorität auf den Zugang zur Wohnung gelenkt wurde. Die Einsatzkräfte brachen die Türe auf und fanden einen Mann regungslos auf der Couch. Wenig später erwachte der Mann und konnte von den Helfern ins Freie begleitet werden. In der Zwischenzeit wurde auch der Grund für die Rauchentwicklung festgestellt: Vergessenes Kochgut im Herd in der Küche. Dieser wurde abgedreht und alle Wohnungsfenster zur Lüftung geöffnet.

Im Freien konnte der Gerettete von den Einsatzkräften der Feuerwehr versorgt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt sind seit der Alarmierung der Feuerwehr keine zehn Minuten vergangen. Mitarbeiter des Rettungsdienstes untersuchten den Mann und brachten ihn ins Universitätsklinikum Krems. Seitens der Feuerwehr wurde die Wohnung noch mit einem Lüftungsgerät belüftet und abschließend wieder versperrt. Etwa 40 Minuten nach der Alarmierung konnte der Einsatz beendet werden. Laut Feuerwehr bedankte sich der Gebäudebesitzer ausdrücklich bei allen Beteiligten für den raschen Einsatz.

Weitere Informationen:

www.feuerwehr-krems.at


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