Erich Sokols Meisterwerke im Karikaturmuseum Krems
KREMS. Das Karikaturmuseum Krems zeigt ab sofort mit „SOKOL. Auslese“ eine Auswahl der besten Werke des 2003 verstorbenen Künstlers Erich Sokol, der im In- und Ausland geschätzt wurde.

„Erich Sokol war ein begnadeter Karikaturist, der es immer wieder verstanden hat, mit Porträts Geschichten zu erzählen“, erklärte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, welche die Ausstellung eröffnete. Er habe sich intensiv mit den politischen Ereignissen auseinandergesetzt und sei ein Wegbereiter für viele Karikaturisten gewesen.
Grußbotschaft von Heinz Fischer
Schauspieler Erwin Steinhauer sagte: „Es war damals eine ganz große Auszeichnung von Erich Sokol gezeichnet zu werden.“ Der frühere Bundespräsident Heinz Fischer meinte in einer Grußbotschaft, die von Erwin Steinhauer vorgetragen wurde: „Seit seinem Tod im Jahr 2003 sind schon wieder 15 Jahre vergangen, aber da gibt es den tröstenden Spruch, dass nur der verstorben ist, der vergessen wurde. Und Erich Sokol ist, wie die heutige Ausstellung beweist, alles andere als vergessen“.
Sokol war „einzigartig“
Laut Museumsdirektor und Kurator Gottfried Gusenbauer ist Erich Sokol in seiner künstlerischen Arbeit einzigartig gewesen: „Er arbeitete nicht nur richtungsweisend als politischer Karikaturist, sondern befasste sich als Art-Direktor beim Österreichischen Rundfunk auch crossmedial und spartenübergreifend mit dem damals jungen Medium Fernsehen.“
Hintergründiger Humor
Im Karikaturmuseum wird nun eine Auslese der besten Werke von Erich Sokol gezeigt. Seine Titelseiten für diverse Zeitungen und Nachrichtenmagazine zeichneten sich durch Vielschichtigkeit und hintergründigen Humor aus. Sokol ist auch Namensgeber für einen neuen Karikaturpreis, der Zeichner unterstützen soll.


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