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KREMS. Nach Konservierungsarbeiten präsentiert sich das Innere der Göttweigerhof-Kapelle wieder in ganzer Pracht. Wer das Kulturjuwel besichtigen möchte, kann sich den Schlüssel im Tourismusbüro abholen.

Restaurator Jörg Riedel bei der Arbeit in der Göttweigerhof-Kapelle. Foto: Stadt Krems
Restaurator Jörg Riedel bei der Arbeit in der Göttweigerhof-Kapelle. Foto: Stadt Krems

Als Meisterwerk der Frühgotik gilt die Göttweigerhof-Kapelle in Krems-Stein. Das Besondere an diesem Baujuwel ist seine vollständige malerische Ausstattung, die zu den bedeutendsten Beispielen frühgotischer Wandmalerei in Österreich zählt. Mehrere Tage lang war Restaurator Jörg Riedel nun damit befasst, Risse im Mauerwerk auszubessern und so die eindrucksvolle Wandmalerei für die Nachwelt zu erhalten.

Schatz aus 15. Jahrhundert

Die Kapelle wurde Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet und war der Heiligen Maria geweiht. Aus dieser Zeit ist die Wandmalerei erhalten, die in den 1930er Jahren freigelegt wurde. Der Göttweigerhof selbst ist 1083 erstmals urkundlich erwähnt worden. In den 1980er Jahren wurde er für Wohnzwecke revitalisiert.


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