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KREMS. Der Kremser Autor Erich Schirhuber hat mit „Dürnstein... kann sehr kalt sein“ seinen ersten Krimi veröffentlicht. Die Handlung der Novelle spielt an zahlreichen bekannten Schausplätzen in Krems und der Wachau.

Autor Erich Schirhuber präsentiert seinen ersten Krimi. Foto: Brandt
Autor Erich Schirhuber präsentiert seinen ersten Krimi. Foto: Brandt

Erich Schirhuber schreibt seit 45 Jahren, seine erste Publikation hat er mit 18 Jahren veröffentlicht. Acht Lyrikbände sind von ihm bereits erschienen. Seit vier Jahren lebt der ehemalige Wiener Beamte in Krems und die Wachau hat den 64-Jährigen nun zu seinem ersten Krimi inspiriert. Ende Juli erschien sein Werk „Dürnstein... kann sehr kalt sein“ bei der Edition Roesner, die auch eine Niederlassung in Krems hat.

Autobiografische Züge

Die Erzählung hat durchaus Parallelen zum Leben des Autors. Hauptfigur ist der pensionierte Hofrat Ambrosius Fiedler, der mit seiner Frau Marlene vor einigen Jahren von Wien nach Krems übersiedelt ist. Hier kommt er durch Zufall mit einem Mord in Berührung, als nach der Sonnwendfeier in der Wachau die Leiche einer Frau am Ufer von Dürnstein gefunden wird.

Kein klassischer Krimi

Schirhubers Erzählung ist jedoch kein klassischer Krimi, in welchem der Leser die Ermittlungen der Polizei verfolgt. Vielmehr begleitetet er Ambrosius Fiedler und dessen Freunde durch den Alltag in Krems, wo der Mordfall das Hauptgesprächsthema ist. Fiedler stolpert weiter in das Geschehen hinein und kommt dabei der Wahrheit immer näher.Schirhubers Erzählung ist somit mehr Gesellschaftsanalyse als Krimi. Auch Verweise auf Kunst und Mythologie kommen in dem 170-seitigen Werk nicht zu kurz.

Zahlreiche bekannte Schauplätze

Für einheimische Leser besonders interessant ist die detaillierte Beschreibung sämtlicher realer Schauplätze. So spielt die Handlung unter anderem in diversen Kremser Kaffeehäusern und Lokalen (Ulrich, Hagmann, Raimitz, Stadtgasthaus Datler), im Parkhotel sowie am Bauernmarkt. Immer wieder kann der Leser Ambrosius Fiedler auf dessen Spaziergängen durch die Altstadt begleiten und dabei viele bekannte Ecken wiedererkennen.


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