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Leserartikel Alexandra Munk, 13.08.2015 12:50

KREMS. Dieter Falkenhagen hat für die Wissenschaft gelebt und durch seine langjährige Forschungsarbeit maßgeblich am Ausbau des Wissenschaftsstandortes Krems mitgewirkt. Am Dienstag, 11. August, ist er im Alter von 73 Jahren verstorben.
 

Dieter Falkenhagen (2. v. r.) beim Erhalt des Ehrenrings der Stadt Krems, gemeinsam mit (v. l.): VP-Vizebürgermeister Wolfgang Derler, Bürgermeister Reinhard Resch und Vizebürgermeister Gottfried Haselmayer. Foto: Stadt Krems

Durch seinen persönlichen Einsatz, seine Innovationen und seine Kreativität hat Falkenhagen für die Medizin, für die Forschung und für die Donau-Universität viel bewegt und damit auch für die Stadt Krems. Für diese Verdienste zeichnete ihn die Stadt 2013 mit einer der höchsten Auszeichnungen, dem Ehrenring, aus.

Der Wissenschafter war maßgeblich am Aufbau der Donau-Universität Krems beteiligt. Er widmete sich aber nicht nur der Forschungsarbeit, sondern setzte sich mit großer Leidenschaft auch für deren wirtschaftliche Anwendung ein. So war es auch seinen Initiativen zu verdanken, dass sich der Weltkonzern Fresenius in Krems niedergelassen hat.

Falkenhagen studierte an der Universität Rostock Physik und Humanmedizin. Er war als Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie tätig.

Ab 1995 leitete er die Abteilung für Umwelt- und Medizinische Wissenschaften an der Donau-Univ, von 1996 bis 2005 war er Vorsitzender des Kollegiums. 2005 wurde er zum Professor für Gewebe- und Organersatz und Leiter des Departments für Klinische Medizin und Biotechnologie. Von 2011 bis zu seiner Pensionierung 2103 leitete er das Department für Gesundheitswissenschaften und Biomedizin.


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