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Leserartikel Alexandra Munk, 23.10.2015 13:55

KREMS. Bereits beim Wachauer Volksfest weihten einige Vertreter der Politik den neuen Springbrunnen im Stadtpark mit einem Wasserbad inoffiziell ein. Nun wurde der neu gestaltete Brunnen offiziell eröffnet.

  1 / 3   Blieben diesmal trocken (v. l.): SP-Vizebürgermeister Gottfried Haselmayer, Maria Forstner (Dorf- und Stadterneuerung), SP-Bürgermeister Reinhard Resch, VP-Landtagsabgeordneter Josef Edlinger und Hansjörg Henneis (Kremser Bank). Foto: Munk

Bereits 1884/85 ist im Kremser Stadtpark erstmals ein Springbrunnen errichtet worden. Es handelte sich dabei um einen künstlerisch gestalteten Monumentalbrunnen mit Pferde- und Nymphenfiguren. Das Bauwerk war über vier Meter hoch und war über acht Jahrzehnte lang beliebtes Motiv für Ansichtskarten und Fotografien. 1962 wurde der Springbrunnen abgerissen. An seiner Stelle wurde ein Brunnen errichtet, den die Stadt bei einer Gartenbaumesse gekauft hatte. Dieser wurde laut SP-Bürgermeister Reinhard Resch von den Kremsern wenig schmeichelnd als „Betonreindl“ bezeichnet. Im Vorfeld der 1000-Jahr-Feier der Stadt wurde die Rekonstruktion des alten Brunnen diskutiert, jedoch nicht verwirklicht.

Brunnen in neuem Gewand

Nun wurde der größte Springbrunnen im Stadtgebiet im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprojekts mithilfe der Allgemeinen Sonderschule, der NÖ Stadterneuerung und dem Spielplatzbüro neu gestaltet und barrierefrei umgebaut. Während das alte Becken erhalten blieb, wurden am Brunnenrand ein Holzsteg errichtet und Sitzmöglichkeiten darin eingearbeitet. LED-Lampen lassen die Wasserfontänen in buntem Licht erstrahlen. Ein Blickfang sind auch originelle Windspiele, die ASO-Schüler aus alten Guglhupfformen, Töpfen und Besteck kreiert haben.

„Ein Stadtbrunnen hat eine wichtige Funktion als Attraktion im öffentlichen Raum und als Begegnungsort und reguliert außerdem das Kleinklima. Diese Funktionen sehe ich in dieser Anlage vereint“, stellte Bürgermeister Resch den „neuen“ Stadtpark-Brunnen vor.

223.000 Euro Gesamtkosten

Die Gesamtkosten für die Umbauarbeiten und die technische Sanierung belaufen sich auf 223.000 Euro. Das Land förderte die Sanierung mit 74.500 Euro, die Stiftung Sparkasse Krems der Kremser Bank unterstützte das Vorhaben mit 10.000 Euro.


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