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KREMS. Der Vandalismus in der Innenstadt beschäftigt nun auch die Stadtpolitik. Fußstreifen der Polizei sollen helfen, mutwillige Zerstörungen zu verhindern. Laut FPÖ stehen die Chancen gut, dass das langersehnte Wachzimmer in der Innenstadt doch kommt.

Vandalen machten sich zuletzt wiederholt an den Olivenbäumchen in der Unteren Landstraße zu schaffen.

Einen „fortgesetzten Vandalismus“ ortet Unternehmer und „ProKrems“-Gemeinderat Adolf Krumbholz in der Innenstadt. Regelmäßig würden Grünpflanzen umgeworfen, ausgerissen oder Papierkorbe zerstört. Außerdem habe man ihm von mutwilligen Zerstörungen an Häuserfronten und einem missglückten Einbruchsversuch berichtet. Krumbholz zufolge macht sich unter den Betroffenen mittlerweile Frustration breit. Die wenigsten Geschädigten riefen noch die Polizei, sondern richten die Schäden selbst auf eigene Kosten.

Einstimmiges Votum

In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Krumbholz nun zusammen mit den beiden KLS-Mandataren Nikolaus Lackner und Wolfgang Mahrer einen Dringlichkeitsantrag zum Thema. Mit Erfolg: Einstimmig votierte der Gemeinderat dafür, dass der Bürgermeister die Polizei anweisen soll, insbesondere an Wochenenden und vor Feiertagen in unregelmäßigen Abständen Fuß-Patrouillen in der Innenstadt durchzuführen. Außerdem soll der Stadtchef erneut Verhandlungen mit dem Innenministerium zur Errichtung eines Innenstadtwachzimmers aufnehmen.

Gespräche mit Innenministerium

In Sachen Wachzimmer sieht FPÖ-Gemeinderätin Susanne Rosenkranz mittlerweile gute Chancen auf Realisierung. Sie berichtete dem Gemeinderat hier von Gesprächen mit Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) und weiteren Ministeriumsvertretern.

„Sicherheit stark gebessert“

Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ) erklärte, den Auftrag für Fußstreifen bereits erteilt zu haben. Die Polizei habe jedoch 18 Hotspots, die täglich mehrfach kontrolliert werden müssten. Resch gab weiters zu bedenken, dass für ein Wachzimmer in der Altstadt auch zusätzliches Personal nötig sei. Der Rathauschef betonte jedoch auch, dass Krems zu den sichersten Städten Österreichs zähle. Die Sicherheit in der Innenstadt habe sich in den vergangen fünf, sechs Jahren stark gebessert. Früher habe man beispielsweise häufig mit zerkratzten Autos und eingeschlagenen Fenstern zu kämpfen gehabt.


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