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KREMS. In den öffentlichen Kindergärten gilt ab dem Kindergartenjahr 2019/2020 ein neues Betreuungsmodell. Dies hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen.

In zwei Kremser Kindergärten können Eltern ihre Schützlinge künftig bis 18 Uhr betreuen lassen. Foto: Stadt Krems

Ab dem kommenden Kindergartenjahr haben zwei öffentliche Kindergärten bis 18 Uhr geöffnet: „Am Philosophensteig“ in Stein und „Mitterau 1“. Der Wunsch nach längeren Betreuungszeiten hatte sich bei einer Elternumfrage im Frühjahr herauskristallisiert. Damit Eltern auf bestimmte Öffnungszeiten vertrauen können, hat die Stadt Krems ein neues Betreuungsmodell erarbeitet. Demnach können sie nun zwischen Kindergärten mit „langem Nachmittag“ (bis 18 Uhr), mit „kurzem Nachmittag“ (bis 16 Uhr), beziehungsweise mit Vormittagsbetreuung (bis 13 Uhr) wählen.

Eltern zahlen künftig weniger

Damit sich Familien längere Betreuungszeiten auch leisten können, hat die Stadt ein neues Tarifmodell erarbeitet. Je nach Betreuungsdauer zahlen Eltern künftig für die Nachmittagsbetreuung entweder 50 Euro (bis 40 Stunden pro Monat) oder 70 Euro (mehr als 40 Stunden). Gegenüber dem bisherigen Modell verringern sich die Kosten für Familien damit um bis zu 30 Prozent. Laut Stadträtin Sonja Hockauf-Bartaschek (ÖVP) erwartet die Stadt deutlich mehr Kinder in der Nachmittagsbetreuung.


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