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KREMS. Die städtische Fachstelle für Integration geht auch in dieser herausfordernden Zeit aktiv auf Frauen zu, um sie in ihrem Lebensalltag zu unterstützen. Durch Leih-Nähmaschinen und Materiallieferungen werden gemeinsam Schutzmasken für Kremser Bürger genäht.

Selbstgenähte Gesichtsmasken sind aktuell heiß begehrt. Foto: Stadt Krems
Selbstgenähte Gesichtsmasken sind aktuell heiß begehrt. Foto: Stadt Krems

In den Frauengruppen von Krems Interkulturell stehen Begegnung, aktive Freizeitgestaltung, Sprachförderung, ganzheitliche Gesundheit sowie individuelle Förderung und Alltagsbegleitung im Zentrum. Die Frauennähgruppe wurde vor vier Jahren ins Leben gerufen. Wöchentlich treffen sich unter der ehrenamtlichen Anleitung von Anneliese Diem bis zu 20 Frauen zum gemeinsamen Werken, Austausch oder Spracherwerb.

Frauengruppe wurde mobil

„Die aktuelle Situation macht Gruppentreffen unmöglich. Es ist uns aber gerade jetzt wichtig aktiv Kontakt zu den Frauen zu halten. So ist die Idee entstanden, die Nähgruppe mobil zu machen“, berichtet Alice Grubich, fachliche Leiterin des Projektes. „Die Nähmaschinen und das Material werden kontaktlos von unseren Mitarbeitern von Tür zu Tür gebracht. Per Videochat und Telefon werden Schnitte, Nähanleitung und Tricks ausgetauscht und dabei auch die Alltagssituation in den eigenen vier Wänden besprochen“, so Grubich weiter. Gegen freiwillige Spenden werden die Masken auch postalisch verschickt.

Fachstelle weiterhin erreichbar

Die städtische Fachstelle für Integration „Krems Interkulturell“ steht täglich von 12 bis 18 Uhr telefonisch unter 0676 / 840 803 204 oder per Mail unter office@krems-interkulturell.at für Informationen und individuelle Anliegen zur Verfügung.


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