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Leserartikel Alexandra Munk, 19.02.2016 09:09

KREMS. Strahlentherapie ist neben Operation und Chemotherapie die wirksamste und am häufigsten eingesetzte Behandlungsmethode gegen Krebs. Fünf Medizinphysiker gewährleisten im Universitätsklinikum Krems den sicheren Umgang mit den Bestrahlungsgeräten.

Thomas Mader und Thomas Steininger (v. l.) sind gemeinsam mit drei Kollegen für die Bestrahlungsgeräte im Universitätsklinikum zuständig.

Kaum eine andere medizinische Disziplin entwickelt sich so rasch wie die Strahlentherapie. Im Universitätsklinikum Krems kommen innovative Verfahren zum Einsatz, die für eine gezielte Tumorbestrahlung maßgebend sind. Gesundes Gewebe kann mit den neuen Verfahren weitgehend geschont werden. Modernste Geräte, wie etwa ein Linearbeschleuniger, mit denen man auch tiefgelegene Tumore bestrahlen kann, machen dies möglich.

Verantwortlich für die Überwachung und Implementierung der Geräte sind die fünf Medizinphysiker des Klinikums, von denen zwei im letzten Jahr den Universitätslehrgang für Medizinische Physik der Medizinischen Universität Wien abschließen konnten. Thomas Mader und Thomas Steininger sind seit 2015 akademisch geprüfte Medizinphysiker. Als akademisch geprüfte Medizinphysiker überwachen und kontrollieren sie täglich die vorhandenen Bestrahlungsgeräte und geben diese für die therapeutische Anwendung an Patient und Patientin frei. Sie erstellen Bestrahlungspläne und sind für die Einbettung neuer Geräte und Funktionen in den Behandlungsalltag verantwortlich.

Seit Jahresbeginn ist Julia Lechner, die vom Landesklinikum Wiener Neustadt nach Krems wechselte, als leitende Medizinphysikerin für das Team verantwortlich.


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